Freitag, 30. November 2018

„Dämonentage" - Das neue Buch von Nina MacKay!

Hallo ihr Lieben!
Zum Start ins Wochenende gibt es von mir heute eine Rezension zu „Dämonentage", dem neusten Buch der Erfolgsautorin Nina MacKay. Ob mich die Geschichte rund um 17-jährige Adriana und den Halbdämon Cruz wohl überzeugen konnte? ...


Autorin: Nina MacKay
Verlag: Piper Verlag
Teil einer Reihe: 1/ ?
Seiten: 400
ISBN 978-3-492-28183-6
Preis: 14,00€ (Taschenbuch)


Inhalt:
An den letzten fünf Tagen des Jahres, den Dämonentagen, leben die Menschen in Furcht und Angst. Sobald das letzte Tageslicht versiegt, fallen Dämonen über die Erde her. Wer überleben will, muss sich verstecken. Die 17-jährige Adriana wird in eine ominöse, jedoch offenbar sichere Villa eingeladen. Mit  Freunden, unter denen auch ihr heimlicher Schwarm Eloy ist, will Adriana die Dämonentage dort verbringen. Doch etwas scheint anders als sonst. Mehrere Alpha-Dämonen schließen sich zusammen und gehen erstmals organisiert gegen Menschen vor. Was wollen sie von Adriana? Und warum ist der Halbdämon Cruz auf sie angewiesen? Am Ende der ersten Dämonennacht muss Adriana eine Entscheidung treffen, die nicht nur ihr eigenes Schicksal verändern wird.

Meine Meinung:
Voller Vorfreude und Neugier angesichts der Tatsache, dass „Dämonentage" mein allererstes Buch von Nina MacKay war und ich wirklich schon viele positive Stimmen über die Autorin gehört habe, ging ich hier an die Lektüre heran. Gerade auf den ersten 100 Seiten fiel es mir aber eher schwer, mich in die Geschichte hineinzudenken und zu -fühlen; das Ganze wirkte eher wie eine einzige, langatmige Einleitung als wie ein spannender Einstieg. Das finde ich schade, denn inhaltlich war der Anfang durchaus vielversprechend, mir hat er nur überhaupt nicht zugesagt.
Nach und nach hat sich das aber deutlich gebessert und das Potenzial in der wirklich interessanten Grundidee kam klarer zum Vorschein bzw. hat sich langsam herauskristallisiert. Insgesamt besteht die Handlung dann aber doch eher aus einem Auf und Ab von Höhen und Tiefen - es gab Momente, in denen ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergehen würde, aber auch welche, in denen mich die Geschichte so gar nicht packen konnte.
Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass innerhalb der Handlung immer wieder kleinere Ungereimtheiten auftraten und dass die eine oder andere Stelle besser hätte ausgearbeitet werden können.


Dagegen haben mir insbesondere die schlagfertigen Dialoge, die zwar nicht immer, aber doch meistens meinen Humor getroffen haben, sehr gut gefallen. Insbesondere zwischen Protagonistin Adriana und Halbdämon Cruz knistert es in der Hinsicht ganz schön ...
Die Figuren habe ich größtenteils als wenig herausstechend empfunden. Sie passen durch ihre Charakterzüge und Handlungen zwar zur Geschichte, aber bleiben in meinen Augen doch eher durchschnittlich - mir fehlte das Außergewöhnliche, das Einzigartige.


Insgesamt lässt sich sagen, dass mich das Buch entgegen meiner Erwartungen leider nicht zu 100% überzeugen konnte. Die Idee halte ich nach wie vor fantastisch, die Umsetzung aber für weniger gelungen. Deshalb weiß ich auch noch nicht, ob ich Teil 2 lesen werde (es handelt sich hier nämlich, wie man am Ende erfährt, um den ersten Band einer Reihe). Neugierig wäre ich ja schon.

Fazit:
Trotz vielversprechender Grundidee hat das Buch leider nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Die humorvollen Dialoge haben zwar Spaß gemacht und auch die Handlung war zeitweise sehr spannend, die meiste Zeit über sind mir aber vermehrt Dinge ins Auge gestoßen, die das Lesevergnügen gemindert und dafür gesorgt haben, dass ich „Dämonentage" eher nicht weiterempfehlen würde.


Vielen Dank an Nina MacKay und den Piper-Verlag für das Rezensionsexemplar!


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