Montag, 18. Juni 2018

„Vom Wind geküsst": Der Debütroman der Autoin Lin Rina

Hallo ihr Lieben!
Heute habe ich mal wieder eine Fantasy-Buchrezension für euch.
Auf „Vom Wind geküsst" war ich wirklich ganz besonders gespannt, denn ich hatte nicht nur das große Vergnügen, die Autorin persönlich kennenzulernen, sondern bin außerdem ein riesiger Fan ihres Buches „Animant Crumbs Staubchronik" (klickt hier für meine Rezension). Dementsprechend war die Freude groß, als die liebe Lin angeboten hat, mir das Buch zuzuschicken! Noch einmal vielen lieben Dank dafür, Lin! Meine Meinung zu dem Buch bleibt natürlich dennoch unverfälscht. Ob mich das Erstlingswerk der Autorin genauso überzeugen konnte wie „Staubchronik"?


Autorin: Lin Rina
Verlag: Zeilengold Verlag
Seiten: 500
ISBN 978-3946955061
Preis: 16,90€ (Taschenbuch)


Inhalt:
Als letzte Überlebende des Windvolks will Cate nur eins: Ein Leben in Freiheit. Doch das ständige Versteckspiel beim Feuervolk lässt das nicht zu. Als auch noch ihre Gefühle verrücktspielen und der Wind spurlos verschwindet, steht plötzlich alles auf dem Spiel.
Nichts ist mehr sicher, nicht einmal sie selbst. Stattdessen erwachen zerstörerische Kräfte in ihr zum Leben …


Meine Meinung:
Durch einen sehr direkten Einstieg wird man als Leser sofort mit der Geschichte vertraut gemacht und befindet sich unmittelbar im Geschehen und damit in der Gedankenwelt der Protagonistin Cate.  Sie ist die letzte Überlebende des Windvolks. Deshalb ist der Wind ihr stetiger Begleiter, er rauscht um sie herum, spielt mit ihren Haaren und spricht sogar mit ihr. Ich finde es wirklich ziemlich interessant, wie diese Naturgewalt personifiziert wird und hatte beim Lesen teilweise selbst das Gefühl, als würde er auch mir durch die Haare wehen. Allerdings merkt Cate schon bald, dass sie sich nicht allzu sehr auf ihren alten Freund, den Wind, verlassen kann, denn irgendetwas stimmt da nicht ... und das verträumte und ein wenig unsichere Mädchen muss lernen, auf eigenen Füßen zu stehen und über seinen Schatten zu springen.


Dadurch, dass sie allesamt sehr authentisch dargestellt werden, haftet den Charakteren eine gewisse Lebendigkeit an. Insbesondere das Feuervolk, bei dem Cate lebt, ist eine wirklich lustige und charmante Truppe.
Außerdem war ich wirklich positiv überrascht davon, wie komplex die Welt ist, die Lin Rina da erschaffen hat. Dadurch, dass sie wirklich unglaublich vielseitig ist, wäre vielleicht auch eine Karte im Buch schön gewesen, aber auch so wird alles so gut beschrieben, dass eigentlich keine Verwirrung aufkommt.


Im Laufe der Handlung nicht nur spannende und emotionale, sondern auch romantische Elemente. Diese haben für meinen persönlichen Geschmack etwas zu viel Platz eingenommen. Man merkt deutlich, dass die Liebesgeschichte hier stark im Vordergrund steht und eine große Rolle spielt - ich hätte mir da jedoch etwas mehr Zurückhaltung gewünscht, ganz nach dem Motto: Weniger ist mehr.
Ich finde, an einigen Stellen merkt man schon, dass  „Vom Wind geküsst" das erste Buch der Autorin ist. Es gibt durchaus ein paar Kritikpunkte, aber dennoch konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Zusätzlich dazu ist das Buch mit seiner tollen Aufmachung ein echter Hingucker fürs Regal!

Fazit:
Trotz einiger kleiner Schwächen insbesondere für Fans von romantischer Fantasy empfehlenswert.


Vielen Dank an Lin Rina für das Rezensionsexemplar!
(Die kostenlose Bereitstellung des Titels hat meine Meinung in keinster Weise verändert.)

Ihr wollt mehr Infos zum Buch? Dann klickt hier.


✤✤✤

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Samstag, 16. Juni 2018

Gewinnspiel: Blog-Planer von Carlsen und Thienemann-Esslinger


Hallo ihr Lieben!
Gestern erreichte mich ganz überraschend ein kleines Paket vom Thienemann-Esslinger-Verlag, in dem sich unter anderem dieser Blog-Planer, den ihr hier sehen könnt, befand. Nun ist es aber so, dass ich selbst schon so einen besitze und da dachte ich mir, bevor er ungenutzt bei mir zuhause herumliegt, kann ich ihn genauso gut an euch verlosen!
Deshalb habt ihr jetzt die Chance, diesen Planer, den es eigentlich nur auf Buchmessen gibt, zu gewinnen!

Um mitzumachen, braucht ihr nichts weiter zu tun, als folgende Teilnahmebedingungen zu beachten:
- Ihr seid Abonnenten meines Blogs
- Ihr seid min. 16 Jahre alt oder habt das Einverständnis euer Eltern
- Ihr habt einen Wohnsitz in Deutschland
- Ihr hinterlasst mir hier einen Kommentar, in dem ihr mir verratet, warum ausgerechnet ihr den Blog-Planer braucht!

Und das war's auch schon! Parallel dazu läuft die Verlosung auch auf meinem Instagram-Account, schaut also gerne auch da vorbei und erhaltet eine doppelte Gewinnchance!
Das Gewinnspiel geht von heute an genau eine Woche und endet am nächsten Samstag, dem 23.06.2018.
Ich wünsche euch allen viel Glück!❤


Dienstag, 12. Juni 2018

Eine Fantasywelt kurz vor dem Untergang und ein Experiment, das wahre Liebe erzeugen soll: „Die fünf Gaben" und „36 Fragen an dich"



Hallo ihr Lieben!
Heute möchte ich euch zwei völlig unterschiedliche, auf ihre eigene Art und Weise aber jeweils besondere Bücher vorstellen.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!



Autorin: Rebecca Ross (aus dem Englischen von Anne Brauner und Susanne Friedrich)
Verlag: Carlsen
Seiten: 496
ISBN 978-3-551-58363-5
Preis: 19,99€ (Hardcover mit Schutzumschlag)

Inhalt:
Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, meine Erwartungen an das Buch waren nicht besonders hoch. Der Klappentext ließ vermuten, dass es sich bei „Die fünf Gaben" sowohl um eine 0815-Fantasygeschichte als auch um ein wirklich vielversprechendes und außergewöhnliches Abenteuer handeln konnte.
Das Potenzial in dem Buch habe ich auf jeden Fall gesehen - und dementsprechend versucht, möglichst unvoreingenommen an die Geschichte heranzugehen.
Was mich von vorneherein etwas irritiert hat, ist die Tatsache, dass das Ganze in einer Fantasywelt spielt, es aber keine Karte zur Orientierung gibt. Dadurch fiel es mir am Anfang oft schwer, mich zu orientieren bzw. zurechtzufinden. Das wurde im Laufe der Zeit besser.
Sehr hilfreich bei den vielen Namen und Häusern waren die Stammbäume ganz zu Anfang des Buches. Beim Durchblättern bin ich allerdings unfreiwillig auf einen Spoiler bezüglich der Herkunft der Protagonistin gestoßen, was das Lesevergnügen bei mir etwas gedämpft hat. Wenn solche Aufzeichnungen Spoiler enthalten, so sollte man diese eher an das Ende des Buches packen oder wenigstens eine kleine Warnung vorweg geben. Sonst weiß man nämlich ganz schnell etwas, das man eigentlich nicht wissen wollte.
Ich will mich aber auch gar nicht länger darüber beschweren, denn inhaltlich konnte mich das Buch  auf jeden Fall überzeugen! Die Charaktere sind überraschend vielschichtig - einzig bei der Protagonistin Brienna fehlte mir teilweise das gewisse Etwas -, die Handlung baut den Spannungsbogen gekonnt auf und es wird an einigen Stellen sogar richtig emotional.
Einzig und allein das Ende erschien mir etwas hastig herbeigeführt und der Showdown hätte besser ausgearbeitet werden können. Ansonsten hat mir die Geschichte aber wirklich gut gefallen und ich bin froh, sie gelesen zu haben!

Fazit:
Trotz kleinerer Schwächen überzeugt „Die fünf Gaben" nicht nur durch eine wunderschöne Aufmachung, sondern auch durch eine gut durchdachte Handlung. Sehr empfehlenswert für alle Fantasy-Fans.

Vielen Dank an Bücher Wenner und den Carlsen-Verlag für das Leseexemplar!
(Die kostenlose Bereitstellung des Titels hat meine Meinung in keinster Weise verändert oder beeinflusst.)

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Autorin: Vicki Grant (aus dem Amerikanischen von Astrid Finke)
Verlag: Heyne fliegt
Seiten: 336
ISBN  978-3-453-27165-4
Preis: 14,00€ (Klappenbroschur)

Inhalt:
Hildy und Paul, beide 18, nehmen an einem psychologischen Experiment teil: die wissensdurstige, aber etwas chaotische Hildy aus Interesse und tausend anderen Gründen. Paul aus einem einzigen: weil er die Teilnahme bezahlt bekommt. Und so sitzen sich die beiden in einem kargen Universitäts-Raum gegenüber und stellen sich Fragen, die zwischen ihnen Liebe erzeugen sollen. Fragen, die zunächst scheinbar banal sind („Wie sähe ein perfekter Tag für dich aus?") und dann immer persönlicher werden („Was ist deine schlimmste Erinnerung?"). Fragen, die Hildy im wahren Leben nie jemandem wie Paul stellen würde, dem gut aussehenden Typ, der sich für nichts und niemanden interessiert, am wenigsten für Hildy. Oder?

Meine Meinung:
Die Grundidee hat mich wirklich neugierig gemacht und ich finde die Idee, einen fiktiven Roman über ein tatsächlich existierenden Sozialexperiments zu schreiben, einfach klasse!
An der Umsetzung habe ich leider ein paar Dinge zu kritisieren: Die Charaktere erschienen mir etwas flach und vorhersehbar, außerdem hat sich die Handlung, die sozusagen aus zwei Teilen besteht, etwas gezogen. Es gibt sowohl ganze Textpassagen als auch Abschnitte, die im Chatstil geschrieben sind und sich ausschließlich mit der Beantwortung der 36 Fragen beschäftigen. Diese waren meiner Meinung nach deutlich humorvoller und unterhaltsamer als die Kapitel, die Fließtext enthielten, denn diese wirkten oft eher wie ein Lückenfüller und waren für den Lesefluss eher hinderlich.

Obwohl viele Zufälle eher konstruiert wirkten und die Erzählung stellenweise zu oberflächlich blieb, konnte mich das Buch gut unterhalten. Als leichte, lustige Lektüre für zwischendurch ist es auf jeden Fall zu empfehlen, aber wer sich etwas psychologisch Tiefgründiges erhofft, ist hier leider nicht ganz richtig.

Fazit:
„36 Fragen an dich" ist eine lockere, humorvolle Liebesgeschichte für zwischendurch, die sich teilweise etwas in die Länge zieht, aber dennoch mit Sicherheit für den einen oder anderen Lacher sorgt. Die Idee mit den 36 Fragen, die zwischen zwei völlig Fremden eine Beziehung aufbauen sollen, finde ich wirklich großartig - nur an der Umsetzung hapert es hier teilweise.

Vielen Dank an Bücher Wenner und den Heyne-Verlag für das Leseexemplar!
(Die kostenlose Bereitstellung des Titels hat meine Meinung in keinster Weise verändert oder beeinflusst.)

Ihr wollt mehr Infos zum Buch? Dann klickt hier.


✤✤✤


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