Donnerstag, 21. Dezember 2017

Die Geschichte hinter dem Regal oder auch: Wie ich mit dem Arm voller Bücher durch Norwegen lief

Hallo ihr Lieben!
Ihr kennt es bestimmt: Das Bücherregal ist voll von tollen Büchern, Lieblingsbüchern und Büchern, die einem vielleicht nicht ganz so gut gefallen haben. Und dann gibt es die Bücher, mit denen man eine lustige, schräge oder auch emotionale Geschichte verbindet.
Ich möchte euch heute von zwei Büchern bzw. einem Buch und einer Buchreihe erzählen, die ihren Weg in mein Regal auf eine etwas andere Weise gefunden haben.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!❤



Mind Games - Teri Terry
Das erste Buch, von dem ich euch gerne erzählen möchte, ist  „Mind Games" von Teri Terry.
Vor mehr oder weniger einem Jahr gab es da diese ganz spezielle Ausgabe des Buches in unserer örtlichen Thalia-Buchhandlung, an der ich immer wieder vorbeigelaufen bin. Die Schutzfolie, in die das Buch eingeschweißt war, war hinten etwas eingerissen (das Buch selbst jedoch unbeschädigt), sodass ich es immer wiedererkannt habe. Schon bald weckte der Titel Interesse in mir und da ich Teri Terry für eine wunderbare Autorin halte, war schnell klar: Dieses Buch würde ich unbedingt haben müssen.
Aber ihr kennt es bestimmt, das Problem mit dem SuB und der endlos langen Bücherwunschliste . . . so oder so, ich bin lange Zeit nicht dazu gekommen, es zu kaufen. Aber immer, wenn ich in der Buchhandlung war, habe ich meinem „Mind Games" einen Besuch abgestattet und mir gesagt: „Irgendwann gehörst du mir!" Tatsächlich schien kein anderer das Buch haben zu wollen, da es mehrere Monate dort stand, bis ich mich seiner angenommen habe.
Als ich dann mit meiner Mutter zufällig an der Buchhandlung vorbeigegangen bin, habe ich ihr von diesem ganz besonderen Buch erzählt. Ihre Reaktion: Es sei unerhört, dass es da so einsam herumsteht! Und dann bestand sie darauf, mir meine Ausgabe mit der hinten eingerissenen Verpackungsfolie zu kaufen.😃 (Falls du das hier liest: Nochmals DANKE!😁)
Und so kam ich in den Besitz meines ganz persönlichen „Mind Games" . . .
Meine Rezension zu dem Buch findet ihr übrigens hier.



Harry Potter (Teil 1-7) - J.K. Rowling
Ich denke, es wird niemanden überraschen, wenn ich jetzt sage: „Harry Potter" gehört zu meinen absoluten Lieblingsbuchreihen und ich vergöttere die Autorin geradezu!
Deswegen gehört auch mein Schuber, in dem sich alle englischen Taschenbücher befinden, zu den bestgehüteten Schätzen in meinem Bücherregal!
Die Geschichte, wie ich an diesen Schuber gekommen bin, ist, wie ich finde, ein bisschen schräg und typisch Ich . . . Und zwar waren wir im Sommer 2016 mit unserer Familie in Norwegen im Urlaub. Wir haben eine AIDA-Kreuzfahrt gemacht, das heißt, wir waren praktisch jeden Tag in einer anderen Stadt und hatten nur eine begrenzte Zeit an Land.  Und als ich dann bei einem dieser Tagesausflüge in Molde (wenige Tage zuvor haben wir die norwegische Königsfamilie rein zufällig hautnah miterlebt, by the way😄) eine kleine Buchhandlung entdeckt habe, musste ich natürlich „mal gucken". Tja, und dann war da dieser Harry-Potter-Schuber inmitten der kleinen Sammlung an englischen Büchern, die der Laden im Angebot hatte. Man könnte sagen, es war Liebe auf den ersten Blick! Und als ich mich dann bei der Verkäuferin, die nicht besonders gut Englisch sprechen konnte, nach dem Preis für den Schuber erkundigt habe (umgerechnet waren es, glaube ich, ungefähr 50€), war klar: Den muss ich haben!
Problem war nur: Wir hatten nicht mehr genug Bargeld! (Zumindest keine Norwegischen Kronen.) Wie ihr euch sicherlich nur unschwer vorstellen könnt, bin ich ein bisschen in Panik geraten. Wir haben die Straßen in der Nähe abgeklappert und sogar zwei Banken gefunden - die beide geschlossen hatten. Zu dem Zeitpunkt lagen meine Nerven blank, ich wollte diese Bücher doch unbedingt haben! (Zumal ich die Bücher, die ich als Urlaubslektüre mitgenommen habe, bereits alle gelesen hatte.)
Meine Eltern meinten, ich solle mich beruhigen, und dann haben wir zum Glück einen kleinen Lebensmittelladen gefunden, der Euros annahm und wechselte! Ich gestehe, in dem Moment fiel mir ein kleiner - oder auch ziemlich großer - Stein vom Herzen. Ohne auf irgendjemanden zu warten, lief ich, so schnell ich konnte, den Weg zurück zur Buchhandlung entlang und kaufte den Schuber.
Und den schleppte ich dann den Rest des Tages mit mir herum und zurück an Bord, ohne dass jemand anders ihn mir abnehmen durfte.😁
Und das Ende von der Geschichte: Eine sehr, sehr glückliche Isabell!

❃❃❃❃❃

So ihr Lieben, das war's schon wieder für heute. Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen genauso viel Spaß wie ich beim Erinnern.😊
Jetzt würde mich natürlich interessieren: Habt ihr auch Bücher, mit denen ihr solche Geschichten verbindet? Lasst mir gerne einen Kommentar da oder schreibt mir eine Mail oder eine Direkt-Nachricht auf Instagram!

Man liest sich!
Isabell



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