Mittwoch, 23. August 2017

Warum ich blogge, wie ich blogge

Hallo ihr Lieben!
Diesen Juni ist mein Blog ein Jahr alt geworden - kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist! Aus diesem Grund würde ich mit diesem Post gerne sowohl eine Art Rückblick machen als auch über meine Bloggergewohnheiten und -ansichten sprechen. Das Ganze habe ich der Übersicht halber in vier Kategorien aufgeteilt: Design, Rezensionen, Alte Posts und Aller Anfang ist schwer.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Design
Wer meinen Blog vielleicht schon aus der Entstehungsphase kennt, wird mir sicherlich zustimmen, wenn ich sage: Es war grauenhaft. Wirklich, wenn ich heute daran zurückdenke, fällt es mir extrem schwer zu begreifen, was ich mir dabei gedacht habe. Aber auch das gehört dazu!
Mein Design hat sich im Laufe des letzten Jahres ein, zweimal grundlegend verändert und an Kleinigkeiten habe ich eigentlich regelmäßig herumgebastelt. Nun kann ich endlich sagen, dass ich wirklich zufrieden mit meinem jetzigen Design bin und dass ich eine Umgebung gefunden habe, in denen ich mich mit meinen Beiträgen wohlfühle. Natürlich ist es noch immer nicht perfekt! Aber man muss dabei bedenken, dass ich das alles selber mache und ich mich nie wirklich professionell damit auseinandergesetzt habe. (Danke, Blogger, dass du es mir so einfach gemacht hast!) Da das Bloggen für mich immer noch "nur" ein Hobby ist, möchte ich einfach nicht für ein professionelles Design tief in die Tasche greifen. Natürlich liebe ich selbst solche toll gestalteten Blogs und finde es großartig, wenn sich jemand solche Mühe für andere Leute gibt, aber ich beschränke mich dabei lieber auf meine eigenen Fähigkeiten, um meinem Blog eine "persönlichere" Note zu verleihen.


Rezensionen
Wer kennt sie nicht, die guten alten Rezensionen? Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, bestanden meine Beiträge fast hauptsächlich aus Rezensionen. Heute lege ich großen Wert auf gemischte Beiträge, denn ich selbst lese auch viel lieber Blogs, die vor allem eines sind: abwechslungsreich! Natürlich gehören Rezensionen aber immer noch dazu, denn wenn mir ein Buch besonders gut gefallen hat oder ich etwas zu kritisieren bzw. diskutieren habe, dann möchte ich das selbstverständlich nicht für mich behalten!
Stöbert ihr durch all die Rezensionen, die ich im Laufe des letzten Jahres verfasst habe, werdet ihr schnell merken: Die Qualität der Beiträge nimmt deutlich ab, je weiter ihr zurück geht. Womit wir auch gleich schon beim nächsten Punkt wären . . .


Alte Posts
Ich will es nicht bestreiten: Meine ersten Beiträge habe ich mit zwölf Jahren geschrieben und das merkt man auch. Als ich mit dem Bloggen begonnen habe, habe ich mir kaum Gedanken gemacht, was ich schreibe, sondern einfach drauf los geschrieben. Quantität war mir wichtig, nicht die Qualität. In meine Rezensionen kam das, was mir gerade im Kopf herumschwirrte, nicht mehr und nicht weniger. Heute plane ich meist ganz genau, was ich schreiben will und in welcher Reihenfolge. Bei Rezensionen beachte ich sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte eines Buches und ich achte viel genauer auf schlüssige Argumente und eine angemessene Ausdrucksweise. Viele meiner alten Rezensionen sind mir heute peinlich. Warum ich sie trotzdem nicht lösche?
Zunächst einmal natürlich, weil diese mit einem großen Zeitaufwand verbunden waren, aber ich bin auch der Ansicht, dass sie genauso zu meinem Blog gehören wie meine aktuellen Beiträge. Man sieht, wie sehr sich alles weiterentwickelt hat, und darauf bin ich in gewisser Weise auch stolz. Wir alle hatten einen mehr oder weniger holprigen Start - warum sollte man das verbergen?
Vielleicht werde ich solche Posts in der Zukunft löschen, aber fürs Erste bleiben sie auf jeden Fall bestehen.


Aller Anfang ist schwer . . .
. . .so war es schon immer und so wird es auch immer sein. Ich verweise an dieser Stelle noch einmal an meinen Blog in seiner Entstehungsphase.
Am Anfang hat man gefühlt eine Million Fragen, die die Motivation und den Tatendrang nur geringfügig schmälern: Man will unbedingt anfangen, aber es fehlen noch so viele Wies! Und so kommt es, dass man ständig versucht, alles zu verändern. Bei mir war es zum Beispiel so - und das ist mir heute wirklich peinlich! -, dass ich über ein halbes Jahr gebraucht habe, um herauszufinden, wie das mit dem Follower-Button funktioniert. Die ganzen Spalten und Gadgets und was es da sonst noch alles gibt haben mich schlichtweg überfordert! Und auch heute habe ich keinen hundertprozentigen Durchblick. Aber hey, so lange alles läuft, wie ich es will, ist auch alles gut, oder?
Also: Macht euch keinen Stress, versucht nicht, euch selbst irgendwie zu verbiegen und widersteht dem Drang, immer alles sofort perfekt machen zu müssen. Mit der Zeit findet ihr euren ganz eigenen Rhythmus und ihr müsst auch bedenken: Jeder Mensch ist anders! Es gibt Leute, die täglich scheinbar perfekte Beiträge auf ihrem scheinbar perfekten Blog hochladen, es gibt solche, die einmal in der Woche posten und manche bloggen nicht regelmäßig, sondern einfach nur, wenn sie Lust darauf haben. Wichtig ist nur, dass es EUCH Spaß macht, was ihr tut - unabhängig von Followern, der Art eurer Beiträge oder all den scheinbar perfekten Blogs da draußen!
Und vielleicht wird euch das leichter fallen, wenn ihr stets im Hinterkopf behaltet: Aller Anfang ist schwer!




Jetzt, nachdem ich mir alles von der Seele geredet habe, möchte ich natürlich wissen: Was sagt ihr dazu? Könnt ihr meine Ansichten nachvollziehen oder ist das alles in euren Augen völliger Unfug? Was sind eure Bloggerangewohnheiten? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare oder kontaktiert mich per E-Mail oder auf Instagram!
Man liest sich!
Isabell

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