Freitag, 12. Mai 2017

[Rezension] Gott, du kannst ein Arsch sein - Stefanies letzte 296 Tage


Autor: Frank Pape
Verlag: Heyne
Seiten: 144
ISBN 978-3-453-60398-1
Preis: 8,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Stefanie ist gerade 15 geworden, als sie erfährt, dass sie Krebs hat und in sechs bis zwölf Monaten sterben wird. Von nun an rechnet sie ihre Zeit runter, ohne das genaue Enddatum zu kennen. In ihrem Tagebuch beschreibt sie, was in ihrem Leben jetzt wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und wie sie sich von ihren Lieben verabschiedet. Unter den 10 Dingen, die sie noch machen will, steht an erster Stelle ein Ausritt mit ihrer geliebten Stute Luna. Die letzten Wochen ihres kurzen Lebens verbringt sie auf dem Reiterhof. Eine hochemotionale Reise durch 296 Tage voller Liebe, Enttäuschung, Hoffnung, Wut und Rebellion – und ein berührender Einblick in das Sterben.

Meine Meinung:
Dieses Buch wird eingeleitet mit der schockierenden Nachricht, dass bei der jungen Stefanie Verdacht auf Krebs besteht. Dadurch fühlt man sich ihr von Anfang an sehr nah. Ihre Gedanken und Gefühle werden stets  authentisch beschrieben und da der größte Teil des Buches aus einer Art Tagebuch von Stefanie besteht, kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen.
Im Laufe der Lektüre wird man als Leser immer wieder mit dem Thema Tod und was danach kommt konfrontiert und dadurch selbst zum Nachdenken angeregt.
Etwa in der Mitte des Buches befindet sich eine Art kleine Bildergalerie, in der man unter anderem Fotos von Stefanies heiß geliebten Pferden, aber auch von Orten, die sie nie besuchen konnte und die der Autor Frank Pape an ihrer Stelle gemeinsam mit ihrem Kuscheltier besucht hat, vorfindet. Außerdem wurden Fotografien ihrer Abschiedsbriefe an Eltern, Schwester, Freunde etc. abgedruckt.
Besonders das Ende hat mich sehr bewegt und auch die Nachwörter von Frank Pape und Stefanies Freund Justus haben mir die eine oder andere Träne entlockt.
Dieses Buch ist natürlich nicht mit irgendwelchen Spannungsromanen zu vergleichen und dementsprechend Geschmackssache, aber mir hat es gefallen!

Fazit:
„Gott, du kannst ein Arsch sein“ ist ein berührender Bericht über ein eigentlich ganz normales Mädchen, der aufwühlt, zum Nachdenken anregt und das einen das Leben wertzuschätzen lehrt. Ich persönlich halte das Buch für wirklich lesenswert!

Vielen Dank an den Heyne-Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

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