Sonntag, 7. Mai 2017

[Rezension] Draw my life - Der YouTube-Hit




Autorin: Katie Gordon (aus dem Englischen von Elisabeth Schmalen)
Verlag: Heyne
Seiten:
ISBN 978-3-453-60424
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Ariane Grande hat es gemacht, PewDiePie hat es gemacht, Emma Watson hat es gemacht: Das eigene Leben in einfachen Strichzeichnungen skizzieren - mit allen bedeutsamen, richtungsweisenden, lustigen, traurigen, peinlichen und auch komischen Momenten. Endlich können jetzt nicht nur Youtuber, Schauspieler und andere Berühmtheiten, sondern jeder sein Leben als Draw My Life aufmalen. Denn jetzt gibt’s den Hit aus dem Internet auch zum Selbermachen: Alles, was man dazu braucht: einen Bleistift, ein bisschen Zeit und Lust an der Erinnerung. So entsteht Strich für Strich ein wunderbares Lebensbild. Keine zeichnerischen Vorkenntnisse erforderlich!

Meine Meinung:
„Draw my life“ ist eine Art modernes Tagebuch, bei dem man die Beiträge nicht in dem Sinne  selbst verfasst, sondern bei dem teilweise richtige Aufgaben gestellt werden. Größtenteils fand ich diese richtig witzig und auch sehr kreativ. Die Idee, dass  nach der Bearbeitung der Aufgaben so etwas wie ein humorvoller Lebenslauf entsteht, gefällt mir wirklich gut und auch wenn ich in meiner Ausgabe noch nicht so viele Seiten bearbeitet habe, kann ich mir gut vorstellen, dass ich mir das Buch auch in Zukunft noch gerne anschauen werde.
Allerdings finde ich manche Aufgaben etwas blöd gewählt, da zum Beispiel nicht jeder davon ausgehen kann, in seinem Leben einem Star zu begegnen (dementsprechend kann auch nicht jeder davon berichten). Auch die Aufforderung, ein Bild für jemanden zu malen, bei dem du dich noch entschuldigen musst und die Seite dann herauszureißen, ist irgendwie unglücklich platziert, da, wenn eine Seite herausgerissen wird, automatisch die bedruckte Rückseite auch daran glauben muss. Im oben genannten Fall hätte man als simple Lösung also einfach die Rückseite nicht bedrucken können.
Insgesamt halte ich das Buch aber für witzig und nett zu haben, allerdings ist es auch kein Muss. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er so etwas wirklich braucht oder ob es nicht mehr als eine nette, aber eigentlich unnötige Spielerei ist. Mir persönlich gefällt es ganz gut, aber es ist wohl eher Geschmackssache.

Fazit:
Hinter diesem Buch steckt eine amüsante Grundidee und es macht Spaß, die Seiten zu bearbeiten, aber ob es jetzt wirklich ein Must-have ist, darüber lässt sich streiten. Für Leute, die gerne zeichnen und Spaß an solchen Aufgaben haben, ist „Draw my life“ jedoch definitiv empfehlenswert.

Vielen Dank an den Heyne-Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

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