Sonntag, 2. April 2017

[Rezension] Noah


Autor: Sebastian  Fitzek
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 558
ISBN: 978-3404171675
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ...

Meine Meinung:
Jaa, hier kommt mal wieder eine Rezension zu einem Fitzek-Buch! Aber obwohl ich alle Bücher von Sebastian Fitzek wirklich liebe, spielt „Noah“ für mich noch mal in einer ganz anderen Liga, da das Buch nicht nur ein Stück Unterhaltungsliteratur bietet, sondern auch in vielerlei Weise zum Nachdenken anregt, einen mit wirklich erstaunlichen Fakten über die Welt schockiert und einem den eigenen Lebensstil im Bezug auf die Ressourcen der Erde bewusst macht. So bräuchte man zum Beispiel schon heute über zwei Erden bei dem Leben, das wir führen!
Auch die Einstiegsszene, in der eine junge Mutter in einem Slum auf den Phillippinen um das Leben ihres Neugeborenen kämpfen muss, führt deutlich vor Augen, dass es längst nicht jedem so gut geht, und wenn nur die Hälfte der Beschreibungen der Lebensumstände in diesen Armensiedlungen authentisch wiedergegeben wäre, so wäre ich dennoch mehr als schockiert.
Später geht es dann sehr spannend weiter. Die Idee von einem Protagonisten mit Amnesie ist zwar an sich nicht unbedingt etwas Neues, aber die Umsetzung hat mir ungeheuer gut gefallen und auch die Tatsache, dass Noah ein Geheimnis in sich trägt, das die ganze Welt verändern könnte, macht die Geschichte für mich ebenso außergewöhnlich wie mitreißend. Die anderen Charaktere waren ziemlich undurchdringlich und ich wusste bis zum Ende nicht so ganz, wem man trauen kann und wem nicht.
Auch, dass wieder mehrere Handlungstränge nebeneinander laufen, zwischen denen immer wieder geschickt gewechselt wird, hat mir sehr gefallen.
Letztendlich kann ich nicht mehr viel über das Buch an sich erzählen, wenn ich nichts spoilern möchte, aber ich kann euch versichern, dass dieses Buch eine Menge Spannung, viele überraschende Plot Twists sowie eine gehörige Portion Menschenkenntnis enthält sowie dass es absolut lesenswert ist!

Fazit:
„Noah“ ist  ein unglaublich spannendes und mitreißendes Buch und dabei gleichzeitig ziemlich aufwühlend sowie zum Nachdenken anregend - meiner Meinung nach hat Fitzek sich mit diesem Buch selbst übertroffen! Unbedingt lesen!

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