Sonntag, 2. April 2017

[Rezension] Die Chroniken des Magnus Bane

Autoren: Cassandra Clare, Sarah Rees Brennan, Maureen Johnson (aus dem Amerikanischen von Ulrike Köbele)
Verlag: Arena
Teil einer Reihe: Begleitband zu den „Chroniken der Unterwelt“ & „Chroniken der Schattenjäger“
Seiten: 560
ISBN 978-3401069753
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Der schillernde Oberste Hexenmeister von Brooklyn hat ein ereignisreiches Leben hinter sich. Sei es die Französische Revolution in Paris, der Börsencrash von New York oder das frühe London - Magnus war immer dabei und hatte seine funkensprühenden Finger im Spiel. Keine Frage, dass es dabei auch manchmal riskant wird für den vorlauten und lebenslustigen Draufgänger. Wenn man ewig lebt, muss man sich schließlich die Zeit vertreiben, da kommt eine kleine Romanze dann und wann gerade recht. Und wenn eine Situation doch mal zu heiß wird, gibt es ja immer noch den alles verhüllenden Zauberglanz.

Meine Meinung:
Magnus Bane war schon immer einer meiner Lieblingscharaktere aus den „Chroniken der Unterwelt“ und ich war total gespannt darauf, zu erfahren, was er in seinem langen Leben alles erlebt hat. Leider fand ich das Buch insgesamt nicht ganz so toll wie zum Beispiel den weiteren Zusatzband „Die Legenden der Schattenjäger-Akademie“. Das liegt unter anderem daran, dass es hier keinen richtigen Zusammenhang zwischen den einzelnen Kurzgeschichten gibt, was ich an sich nicht unbedingt schlecht finde, aber dadurch, dass einige Geschichten so abrupt zu Ende sind, wird meiner Meinung nach der Lesefluss etwas gestört.
So geht es zum Beispiel in der ersten Kurzgeschichte „Was geschah tatsächlich in Peru?“ die ganze Zeit um die Frage, weswegen Magnus aus Peru verbannt wurde - und am Ende erfährt man es gar nicht?! Das finde ich persönlich schon enttäuschend.
Die nächste Kurzgeschichte hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen, weil in „Die Flucht der Königin“ wieder die altbekannte Atmosphäre herrscht und ich außerdem die Zeit um die Französische Revolution generell sehr interessant finde. Dazu dann auch noch eine Portion Magnus Bane - einfach toll!
Die nächsten paar Geschichten sind dann alle wieder mehr oder weniger unspektakulär, und die nächste, die Eindruck bei mir hinterlassen hat, ist „Die Rettung des Raphael Santiago“. Raphael kennt man ja schon aus den „Chroniken der Unterwelt“ und ich fand es total spannend, zu beobachten, wie sich seine Wandlung zum Vampir vollzogen hat - zumal es eine Menge Probleme wie zum Beispiel die Geheimhaltung vor seiner strenggläubigen Mutter gab…
Auch die Geschichten mit Alec mochte ich sehr gerne, denn Alec und Magnus sind für mich ein absolutes Traumpaar! Besonders die letzte Kurzgeschichte über Alec und Magnus („Der Fluch wahrer Liebe und erster Dates“) hat mich zum Lachen gebracht und war sowohl spannend als auch emotional und somit ein gelungener Abschluss des Buches.

Fazit:
Zu „Die Chroniken des Magnus Bane“ habe ich eine eher zwiegespaltene Meinung, da einige der Kurzgeschichten nicht sonderlich spektakulär sind, andere aber die  von Cassandra Clare erschaffene Welt perfekt wiederspiegeln und einen zum Mitfiebern einladen. Für Fans der „Chroniken der Unterwelt“ und der „Chroniken der Schattenjäger“ ist dieses Buch deshalb trotz meiner Kritikpunkte empfehlenswert.

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