Dienstag, 26. Dezember 2017

Bücher, die im Gedächtnis bleiben - Meine Jahreshighlights 2017

Hallo ihr Lieben!❤
In diesem Post möchte ich euch gerne meine Lesehighlights aus dem Jahr 2017 vorstellen.
Vorab: Natürlich sind das längst nicht alle Bücher, die mich begeistern konnten und die ich euch unbedingt ans Herz legen möchte. Aber bei über 160 gelesenen Titeln muss ich leider eine Auswahl treffen und kann nicht jedes Buch, das es verdient hätte, mit reinnehmen. Ich habe aber versucht, möglichst aus jedem Genre etwas herauszusuchen, sodass sich hoffentlich für jeden Geschmack etwas findet. (Die Reihenfolge hat übrigens nichts zu bedeuten.) Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern!





[Rezension] Sternwärts

Hallo ihr Lieben!❤
Heute gibt es eine Rezension zu einem kleinen Büchlein, das es wirklich in sich hat. Die Rede ist von „Sternwärts" von Selfpublisher-Autorin Jenna Strack, bei der ich das Buch gewonnen habe. Noch einmal vielen lieben Dank dafür!
Meine Meinung bleibt natürlich dennoch unverändert.😉
Ich wünsch euch wie immer viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 21. Dezember 2017

Die Geschichte hinter dem Regal oder auch: Wie ich mit dem Arm voller Bücher durch Norwegen lief

Hallo ihr Lieben!
Ihr kennt es bestimmt: Das Bücherregal ist voll von tollen Büchern, Lieblingsbüchern und Büchern, die einem vielleicht nicht ganz so gut gefallen haben. Und dann gibt es die Bücher, mit denen man eine lustige, schräge oder auch emotionale Geschichte verbindet.
Ich möchte euch heute von zwei Büchern bzw. einem Buch und einer Buchreihe erzählen, die ihren Weg in mein Regal auf eine etwas andere Weise gefunden haben.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!❤



Sonntag, 17. Dezember 2017

[Rezension] Stolz und Vorurteil

Hallo ihr Lieben!❤
Hin und wieder darf es auch mal ein Klassiker sein, oder nicht? Und wer wäre da besser geeignet als Jane Austen?
Aus diesem Grund möchte ich heute die wunderschöne Neuauflage von „Stolz und Vorurteil" aus dem Penguin-Verlag für euch rezensieren.❀
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Dienstag, 12. Dezember 2017

[Rezension] Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Hallo ihr Lieben!❤
Heute kommt etwas verspätet endlich die Rezension zu „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken", dem neusten Jugendroman von John Green, einem meiner absoluten Lieblingsautoren. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 7. Dezember 2017

[Rezension] Das ist kein Spiel

Hallo ihr Lieben!❤
Heute gibt es eine Rezension zu einem Buch, das mich vollkommen überrascht hat - und zwar im positiven Sinne. Wenn ihr wissen wollt, wie mir „Das ist kein Spiel" von Barry Jonsberg gefallen hat, solltet ihr auf jeden Fall dranbleiben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 3. Dezember 2017

[Rezension] Kiss me in Paris

Hallo ihr Lieben❤
Heute gibt es eine Rezension zu einem romantischen Weihnachtsbuch, das mir allerdings nicht besonders gut gefallen hat. Warum, erfahrt ihr jetzt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 30. November 2017

[Rezension] Illuminae

Hallo ihr Lieben!❤
Heute habe ich eine Rezension zu einem ganz besonderen Buch für euch. Schon lange war ich nicht mehr so emotional aufgewühlt wie nach dem Beenden von „Illuminae". (Theatralisch, wie ich nun einmal bin, habe ich hinterher folgendes zu meiner Mutter gesagt: „Dieses Buch hat meine Seele auseinandergerissen!") Warum mir „Illuminae" so gut gefallen hat, erfahrt ihr jetzt in meiner Rezension.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!


Sonntag, 26. November 2017

Dan Brown LIVE auf der Frankfurter Buchmesse! / Kurzrezension „Origin"

Hallo ihr Bücherwürmer und Verschwörungstheoretiker da draußen!
Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, hatte ich vor kurzem die einmalige Chance, einen meiner absoluten Lieblingsautoren auf der Buchmesse live zu erleben. Die Rede ist natürlich von Dan Brown, der im Rahmen eines Events vor beinahe 2.000 Zuschauern seinen neuesten Thriller „Origin" vorgestellt hat.

Bevor ich euch von der Veranstaltung erzähle, möchte ich euch erst einmal kurz meine Meinung zu dem Buch mitteilen, das mir freundlicherweise vom Verlag zugeschickt wurde.

Donnerstag, 23. November 2017

[Rezension] Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow

Hallo ihr Bücherwürmer da draußen!❤
In meiner heutigen Rezension wird es magisch . . . Es geht natürlich um „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow" von Rainbow Rowell! Leider hat mir das Buch nicht so gut gefallen, wie ich erwartet habe. Warum und was das alles mit unserem liebsten Zauberlehrling Harry zu tun hat, erfahrt ihr jetzt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Sonntag, 19. November 2017

„Du bist ein Held!"-Tag

Copyright/ Bildquelle: www.derpapierplanet.de


Hallo ihr Lieben und ganz besonders alle Rick-Riordan-Fans da draußen!
Vor kurzem sind im Carlsen-Verlag neue, limitierte Sonderausgaben der Percy Jackson- und der Helden des Olymp-Reihe erschienen und Sanne von Papierplanet hat sich dazu passend eine tolle Aktion ausgedacht, bei der man die komplette Neuausgabe von Helden des Olymp gewinnen kann! Die Chance dafür kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen, da ich schon die Geschichten rund um Percy geliebt habe und von der Helden des Olymp-Reihe bis jetzt nur den ersten Teil besitze. Um mitzumachen, muss man die Fragen des „Du bist ein Held!"-Tags, den Sanne entworfen hat, beantworten, was ich in diesem Beitrag tun werde.
Alle weiteren Infos, wie ihr ebenfalls an der Aktion teilnehmen könnt, sowie die Teilnahmebedingungen findet ihr hier.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Mittwoch, 15. November 2017

[Rezension] Jessicas Geist

Autor: Andrew Norris (aus dem Englischen von Christiane Steen)
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
Seiten: 224
ISBN  978-3-499-21744-9
Preis: 14,99€ (Taschenbuch)


Inhalt:
Francis führt in der Schule ein einsames, unglückliches Leben, denn er ist der einzige Junge, der sich für Mode interessiert und selbst Kleidung näht. Das perfekte Opfer. In Jessica findet er zum ersten Mal eine Freundin. Doch Jessica ist ein Geist, der seit über einem Jahr in der Stadt herumschwebt – bisher allerdings vollkommen unsichtbar. Wieso nicht für Francis? Auch die kleinwüchsige,
unmädchenhafte" Andi und der übergewichtige Roland können Jessica sehen und hören. Bald schon verbindet die vier Außenseiter eine Freundschaft, die keiner von ihnen zuvor gekannt hat. Die Frage ist: Was haben sie alle gemeinsam? Und warum ist Jessica überhaupt als Geist unterwegs?

Samstag, 11. November 2017

[Rezension] Infiziert




Autorin: Teri Terry (aus dem Englischen von Petra Knese)
Verlag: Coppenrath
Teil einer Reihe: 1/3
Seiten: 464
ISBN 978-3649625995
Preis: 19,95€ (Harcover mit Schutzumschlag)


Inhalt:
Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor.
Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt.

Dienstag, 7. November 2017

Lesemonat Oktober 2017

Hallo ihr Bücherwürmer da draußen!
Hier kommt endlich meine Lesestatistik für den Oktober. Gelesen habe ich dieses Mal 10 Bücher, die zusammen 4.268 Seiten haben, das entspricht ca. 138 Seiten pro Tag. Ich bin eigentlich ziemlich zufrieden damit, besonders, wenn man bedenkt, dass der Monat aufgrund der Buchmesse ziemlich stressig war.

Donnerstag, 2. November 2017

[Rezension] Wolkenschloss

Autorin: Kerstin Gier
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 464
ISBN 978-3-8414-4021-1
Preis: 20,00€ (Hardcover mit Schutzumschlag)


Inhalt:
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein.

Montag, 30. Oktober 2017

FBM 2017 - Messebericht Tag 3: Sonntag, 14. 10.

Hallo ihr Lieben!
Hier kommt mein dritter und letzter Messebericht für die Frankfurter Buchmesse 2017. Der Sonntag war in vielerlei Hinsicht ein sehr ereignisreicher Tag für mich. Warum, erfahrt ihr in diesem Beitrag. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!




Donnerstag, 26. Oktober 2017

[Rezension] Mondprinzessin

Autorin: Ava Reed
Verlag: Drachenmond Verlag
Teil einer Reihe: 1/2
Seiten: 256
ISBN 978-3-95991-316-4
Preis: 12€ (Taschenbuch)


Inhalt:
Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…

Sonntag, 22. Oktober 2017

FBM 2017 - Messebericht Tag 2: Samstag, 14.10.

Hallo ihr Lieben!
Herzlich Willkommen zu meinem Messebericht von Samstag, dem 14. Oktober 2017.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Am Samstagmorgen war ich so nervös, dass ich beim Frühstück im Hotel kaum etwas hinunterbekommen habe. Die Tatsache, dass ich heute so viele meiner Lieblingsautoren sehen würde, erschien mir einfach nur surreal!

Donnerstag, 19. Oktober 2017

FBM 2017 - Messebericht Tag 1: Freitag, 13.10.

Hallo ihr Lieben!
Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, ging es für mich dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt zur Frankfurter Buchmesse! Dank meines Pressetickets, das ich durch meine Vorabakkreditierung erhalten habe, durfte ich schon am Freitagnachmittag, kurz nach unserer Ankunft in Frankfurt, das Messegelände erkunden.
Nachdem unser Bus mit einer Stunde Verspätung endlich angekommen ist und wir kurz in unserem Hotel in Bahnhofnähe waren, kamen wir gegen 16.20 Uhr auf der Messe an. An der Eingangstür habe ich mich dann von meiner Mutter verabschiedet, die am Freitag ja noch nicht mit reinkommen konnte, weil sie kein Fachbesucherticket hatte. Ich gestehe, ich war ziemlich nervös - würde ich mich ganz alleine auf der Messe zurecht finden können? -, aber die Vorfreude war ebenfalls riesig!
Und obwohl ich vorgewarnt wurde, muss ich zugeben, dass ich schlichtweg überwältigt war von der Größe des Geländes.

Dienstag, 10. Oktober 2017

[Rezension] Das Auge von Licentia


Autorin: Deana Zinßmeister
Verlag: Arena
Seiten: 320
ISBN 978-3-401-60350-6
Preis: 15€ (Hardcover)


Inhalt:
Jonata lebt mit ihrer Familie in der Mittelaltersiedlung Licentia. Smartphones, den Supermarkt um die Ecke, all das kennt sie nicht, ahnt noch nicht mal von deren Existenz. Und schon gar nicht weiß sie, dass „Licentia“ in Wahrheit eine Fernsehshow ist, und die ganze Welt ihr und den anderen Bewohnern Licentias zusieht - jeden Tag, schon seit Jahren. Erst, als sie auf Tristan trifft, einen Jungen aus dem verfeindeten Clan der Wolfsbanner, kommen die Lügen und Geheimnisse ihres Dorfs langsam ans Tageslicht, und Jonata wird für manche Dorfbewohner zu einer Bedrohung …

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Lesemonat September 2017

Hallo ihr Lieben!
Hier kommt meine Lesestatistik für den September. Gelesen habe ich 8 Bücher mit insgesamt 2.911 Seiten, was ca. 97 Seiten pro Tag entspricht. Folgende Titel waren dabei:

Montag, 2. Oktober 2017

[Rezension] Die Physiker

Autor: Friedrich Dürrenmatt
Verlag: Diogenes
Seiten: 96
ISBN 978-3-257-23047-5
Preis: 8€ (Taschenbuch)


Inhalt:
Kernphysiker Möbius, Entdecker einer furchtbaren und gefährlichen Formel, flüchtet, seine Familie preisgebend, ins Irrenhaus. Er spielt Irrsinn, er fingiert die Heimsuchung durch den Geist Salomos, um das, was er entdeckte, als Produkt des Irrsinns zu diffamieren. Doch zwei Geheimagenten, ebenfalls als Wahnsinnige getarnt, sind ihm auf der Spur.


Meine Meinung:
Bevor es in „Die Physiker“ mit der eigentlichen Handlung losgeht, gibt es zunächst einmal eine ausführliche Beschreibung des Örtlichen. Das mag gewöhnungsbedürftig wirken, dient aber der Orientierung, denn während des gesamten Dramas spielt sich alles ausschließlich im Salon der Irrenanstalt Les Cerisers ab.
Die Einstiegsszene handelt davon, dass Kriminalinspektor Richard Voß die Oberschwester der Nervenheilanstalt befragt, während im Hintergrund die erdrosselte Krankenschwester Irene Straub liegt. Aber so ernst die Situation auch sein mag, sie strotzt nur so vor Absurdität.  Während der Inspektor als Vertreter der Justiz eigentlich die Kontrolle über das Geschehen haben sollte, so ist es hier eindeutig die Oberschwester, die es dem Ermittler so schwer wie möglich zu machen scheint, indem sie immer wieder auf ihre ärztlichen Pflichten verweist. So behauptet sie zum Beispiel, der Mörder - einer ihrer Patienten - könne nun auf gar keinen Fall einem Verhör unterzogen werde, da er sich zuerst beruhigen müsse.
Ich war von Anfang an wirklich beeindruckt, dass der Autor es geschafft hat, die Szenen so lebendig wirken zu lassen, obwohl es sich hier nicht um einen Erzähltext, sondern ein Drama - eine Geschichte in Form eines Bühnenstücks - handelt. So ungewöhnlich diese Art des Erzählens für einige Leser zunächst auch wirken mag, schon nach kurzer Zeit wird das Gefühl vermittelt, sich mitten im Geschehen zu befinden.


Die Protagonisten dieses Stücks - drei ehemalige Physiker, von denen sich zwei für Newton und Einstein halten und einer glaubt, vom Geist Salomos heimgesucht zu werden - machten auf mich einen recht undurchdringlichen Eindruck. Auf der einen Seite wird einem zwangsläufig das Bild von verrückten alten Männern vermittelt, auf der anderen Seite merkt man schnell, dass mehr dahintersteckt. Denn die drei Männer machten die meiste Zeit über  einen durchaus intelligenten Eindruck auf mich - aber warum sollten sie dann ihre Krankenschwestern umbringen oder so scheinbar verrückte Dinge tun und sagen?
Im Mittelpunkt des Wahnsinns - wenn es sich denn tatsächlich um Wahnsinn handelt - steht der ehemalige Kernphysiker Möbius. Er ist der Entdecker einer Formel, die eigenen Angaben zufolge die Welt retten könnte - oder aber für deren Zerstörung verantwortlich wäre. Wie wir gegen Ende erfahren, täuscht Möbius seine Verrücktheit nur vor, um zu verhindern, dass diese Weltformel jemals an die Öffentlichkeit gerät.
Das zentrale Thema dieses Dramas ist der Zusammenhang von Wissenschaft und Verantwortung. Als Leser wird man zwangsläufig vor die Fragen gestellt: Ist die Wissenschaft tatsachlich wie ein wildes Tier und verantwortlich für den Fortbestand der Menschheit? Oder ist es Aufgabe aller Menschen, wissenschaftliche Erkenntnisse verantwortungsvoll zu nutzen? Ist Unwissenheit nicht vielleicht sogar das Beste?
Auch wenn es mir persönlich schwer gefallen ist, mir das Ausmaß der von Möbius entdeckten Theorie vor Augen zu führen und mir der unermesslichen Macht, die der Besitzer dieser Formel hätte, bewusst zu werden, ließ mich die Suche nach Antworten auf diese Fragen nicht mehr los.


„Verrückt, aber weise.“
„Gefangen, aber frei.“
„Physiker, aber unschuldig.“ - Seite 77


Auf den letzten Seiten scheint die große Diskussion zwischen den drei Physikern, die sich inzwischen alle die Maske vom Gesicht gerissen haben, dann endlich zu einer Entscheidung zu führen - einer Entscheidung zugunsten der Rettung der Menschheit.
Doch bevor endgültig das Gefühl aufkommt, es könnte vielleicht doch noch zu einem guten Ende kommen, wartet eine schockierende Wendung auf den Leser, die alles bisher Gelesene noch einmal völlig auf den Kopf stellt. Mich jedenfalls hat das Buch vollkommen sprachlos zurückgelassen und ich bin überzeugt, dass es nicht nur mir so ging.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich wirklich schwer begeistert bin. Dieses Buch zeigt, dass Schullektüren längst nicht immer nur langweilig sein müssen. Obwohl das Buch schon so alt ist, ist der Grundkonflikt immer noch aktuell - vielleicht sogar aktueller denn je. Deswegen gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Fazit:
Das Drama „Die Physiker“ hat es geschafft, mich mithilfe der durch den zentralen Konflikt unweigerlich aufkommenden moralischen und ethischen Fragen vollkommen in seinen Bann zu ziehen. Ob gut oder böse, richtig oder falsch, alles wird in Frage gestellt, allgemeine Wertvorstellungen scheinen nicht mehr zu existieren. Mit wenigen Worten erzeugt der Autor eine ungeheure Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann. Ein wirklich großartiges Buch, das auch lange nach der letzten Seite nicht mehr loslässt!




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Sonntag, 24. September 2017

Your Bookish Identity Tag

Hallo ihr Lieben!
Heute bestreite ich für euch den Your Bookish Identity Tag. Auf den Tag aufmerksam geworden bin ich durch Lea von liberiarium.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und bin gespannt, was ihr zu meiner „Buchidentität“ sagt!




  1. Der erste Charakter, für den du geschwärmt hast
Puh, das ist wirklich eine komplizierte Frage, da ich mich wirklich überhaupt nicht daran erinnern kann, für welchen Buchcharakter ich als erstes so richtig geschwärmt habe . . . Ich glaube aber, dass - abgesehen von den Klassikern wie Pippi Langstrumpf oder Michel aus Lönneberga - Gideon de Villiers aus der Edelsteintrilogie zu den ersten Buchfiguren gehört, in die ich mich Hals über Kopf verliebt habe.


2. In welcher dystopischen/ fantastischen Welt würdest du gerne leben?
Natürlich in der Welt von Harry Potter! Ich kann gar nicht oft genug betonen, wie toll es für mich wäre, selbst eine Hexe zu sein, in Hogwarts zur Schule zu gehen und mich durch all die Läden in der Winkelgasse zu stöbern!

3. Wer wäre dein göttlicher Elternteil?
Auch diese Frage finde ich sehr schwer zu beantworten, da ich mich mit keiner der griechischen Gottheiten zu 100 Prozent identifizieren kann. Am ehesten kämen für mich vermutlich Athene oder Apollo infrage. Die beiden gehören übrigens auch mit zu meinen Lieblingsgöttern!


4. Welches wäre dein Hogwarts-Haus?
Anscheinend kann man es nie oft genug sagen . . . Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich eine Ravenclaw mit Leib und Seele! Wobei ich vor kurzem festgestellt habe, dass ich vielleicht doch nicht ganz so viel logisches Denkvermögen besitze - eine gute Freundin von mir, ebenfalls eine Ravenclaw, hat mich vor ein paar Rätsel gestellt mit der Frage, ob ich es denn in den Gemeinschaftsraum schaffe . . . Wie sich herausgestellt hat, würde ich ohne meine Mit-Ravenclaws das eine oder andere Mal wirklich aufgeschmissen sein! Hier eine kleine Kostprobe: Was wird nasser und nasser, je mehr es trocknet? Die Antwort darauf ist eigentlich extrem logisch und simpel . . . Ihr könnt ja gerne mal euer Glück versuchen, ich bin gespannt auf eure Antworten und natürlich darauf, ob ihr die Lösung schneller herausfindet als ich!
(An dieser Stelle übrigens noch einmal ein großes Dankeschön an die liebe Kat für die tolle Karte, die sie mir als kleines Geburtstagsgeschenk geschickt hat!)


5. In welcher Fraktion wärst du?
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich zu den Unbestimmten gehören würde, da ich mich, glaube ich, in keiner Fraktion so richtig wohlfühlen würde. Die Lebensweise der Altruan finde ich zwar löblich, aber übertrieben - ich könnte mich niemals so sehr für andere einsetzen und dabei mich selbst so weit in den Hintergrund rücken. In so einer tristen grauen Umgebung zu leben, wäre einfach nichts für mich.
Zu den Candor fühle ich mich ebenfalls alles andere als hingezogen - die Vorstellung, alles von mir preiszugeben und für meine Mitmenschen wie ein offenes Buch zu sein, ist schlichtweg angsteinflößend.
Die Ferox kämen für mich auf keinen Fall infrage, da ich weder extrem leichtsinnig noch extrem mutig und außerdem nicht besonders sportlich bin. Überdies würde ich die Initiation vermutlich ohnehin nicht überleben und meine Ängste möchte ich auch nicht preisgeben.
Wenn ich mich entscheiden müsste, würde es vermutlich auf die Amite oder die Ken hinauslaufen. Bei den Amite würde ich mich auf jeden Fall wohlfühlen, aber ich bin ein viel zu diskussionsfreudiger Mensch, als dass ich dort auf Dauer leben könnte. Und bei den Ken würde es mir irgendwann zu stressig werden. Deswegen würde ich mich selbst am ehesten als Unbestimmte bezeichnen.

6. Wärst du ein Schattenwesen oder ein Nephilim?
Obwohl ich wirklich gerne ein Schattenjäger wäre, wäre diese ganze Kriegersache vermutlich eher nichts für mich. Wäre ich ein Schattenwesen, dann würde ich am liebsten zu den Hexenmeistern gehören - weil ich dann mit Sicherheit irgendein cooles Merkmal hätte und natürlich wegen der Zauberkraft. Aber auch zum Werwolfdasein würde ich nicht unbedingt Nein sagen . . .

7. Was wäre dein Ilvermorny-Haus?
Wer sich ein bisschen mit der Geschichte von Ilvermorny befasst hat, weiß vielleicht noch, dass alle vier Häuser (Thunderbird, Horned Serpent, Pukwudgie und Wampus) einen jungen Zauberer für sich „beanspruchen“ können. Wird man von mehr als einem Haus erwählt, so kann man selbst entscheiden, in welchem man seine Schulzeit verbringen möchte. Ich habe den Pottermore-Test mehrmals gemacht und es kamen bei mir sowohl Horned Serpent als auch Pukwudgie infrage. Da ich ein riesiger Fan von Queenie Goldstein bin und sie zum Hause Pukwudgie gehörte, fiel mir die Entscheidung natürlich nicht schwer!
Es wird übrigens gesagt, dass Pukwudgie das Herz einer Hexe oder eines Zauberers repräsentiert.

8. E-Book oder Print?
Hm, das ist natürlich schwer . . . nein, eigentlich nicht. Ich persönlich besitze nämlich gar keinen E-Reader und habe auch noch nie in meinem Leben ein E-Book gelesen. Obwohl Printausgaben eindeutig teurer sind, werden sie für immer fester Bestandteil meines Leselebens sein. Ich brauche einfach das Gefühl, ein Buch zwischen den Händen zu halten und die Seiten umblättern zu können! Außerdem machen sich E-Books längst nicht so schön im Regal . . .



So, das war's auch schon wieder mit dem Your Bookish Identity Tag! Mir hat es wirklich Spaß gemacht und ich hoffe, ihr habt auch ein bisschen Lust bekommen, den Tag zu machen! Verratet mir doch gerne eure Antworten in den Kommentaren oder hinterlasst einen Link zu euren Blogposts.
Man liest sich!
Isabell







Sonntag, 17. September 2017

[Rezension] Die Kinder



Autor: Wulf Dorn
Verlag: Heyne
Seiten: 320
ISBN  978-3-453-27094-7
Preis: 16,99€ (Klappenbroschur)


Inhalt:
Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche. Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.


Meine Meinung:
Auf diesen Titel aufmerksam geworden bin ich durch eine gute Freundin, die mir die Bücher von Wulf Dorn regelmäßig ans Herz gelegt hat. Als ich sah, dass bald ein neues Buch von dem Autor erscheinen würde, habe ich die Gelegenheit gleich beim Schopf gepackt und das Buch beim Verlag angefragt. Wenig später hat der Postbote ein Buchpaket vorbeigebracht und ahnungslos, wie ich war, habe ich auch gleich mit dem Lesen angefangen . . .
Vorab gesagt, ich hatte extrem hohe Erwartungen an das Buch. Das erste Kapitel hat mich daher leider etwas enttäuscht. Die ersten Seiten waren an einigen Stellen sehr verwirrend und wirkten ein wenig zäh. Das weckte in mir die Befürchtung, ich hätte nun über eine 320 Seiten fade Erzählung vor mir und nahm mir zunächst die Lust, weiterzulesen. (Rückblickend gesehen zeugt das Kapitel aber durchaus von Relevanz für den Verlauf der Geschichte.)
Schon bald war es jedoch, als wäre ein Schalter umgelegt worden. Ich habe mich dann doch relativ schnell mit dem Schreibstil anfreunden können und ab da gab es kein Zurück mehr.


,,Es ist die Welt, vor der Sie sich fürchten sollten. Diese verrückte Welt." - Seite 69


Im Klappentext heißt es, Psychologe Robert Winter arbeitet an dem Fall der scheinbar verrückt gewordenen Laura Schrader. Eigentlich jedoch besteht das Buch zu einem großen Teil aus Rückblenden und Erzählungen von Laura. Und die haben es wirklich in sich.
Immer wieder geschehen scheinbar mysteriöse und unerklärbare Dinge - und immer sind Kinder involviert, die sich irgendwie anders verhalten. Zudem sind alle Bewohner eines Dorfes scheinbar spurlos verschwunden. Und dabei hat Laura gerade genug eigene Probleme - sie ist schwanger und der Vater, ein Karrieremann, weigert sich, das Kind zu akzeptieren. Laura jedoch will es behalten - und das, obwohl mit dem ungeborenen Baby eindeutig etwas nicht stimmt. Es scheint mit seiner Mutter kommunizieren und sie sogar kontrollieren  zu können und ,,zeigt" ihr außerdem immer wieder erschreckende Szenerien aus aller Welt. Diese Ereignisse, die sie bis in ihre Träume heimsuchen, handeln allesamt davon, wie sehr Kinder auch heutzutage immer noch missbraucht und ausgenutzt werden. Diese kleinen Zwischensequenzen sind vor allem eines: erschreckend realistisch. Die Tatsache, dass genau solche Dinge auch in Wirklichkeit geschehen, ging mir sehr nah. Auf der anderen Seite hat es bei mir großen Eindruck hinterlassen, wie schonungslos gesellschaftskritisch dieses Buch ist.


Kommen wir zurück zu Laura Schrader: Nachdem ihre Nichte Mia sich immer seltsamer verhält und kaum noch auf ihre Mitmenschen reagiert, beschließen sie und ihre Schwester Su, ein wenig Zeit im Ferienhaus der Familie zu verbringen. Die Lage spitzt sich immer weiter zu, Mia, obwohl nur acht Jahre alt, wirkt durch ihre seltsame Apathie immer furchteinflößender - und dann verschwindet sie plötzlich.
Ab da wusste ich, dass ich es nicht mit einem wirklich guten, sondern mit einem absolut genialen Psychothriller zu tun hatte. Denn das Dorf, in dem das Ferienhaus liegt, ist jenes, dessen Einwohner alle spurlos verschwunden zu sein scheinen. Und was Laura Robert Winter erzählt, ist in der Tat unglaublich. Innerhalb von wenigen Seiten wird der Leser immer wieder an die Grenzen der Vorstellungskraft gestoßen - was geschieht, ist so schockierend, dass man förmlich hofft, dass Laura tatsächlich den Verstand verloren hat.
Was mich persönlich wirklich beeindruckt hat, ist, dass der Autor es geschafft hat, Mystery-Aspekte in die Handlung einzubauen, ohne, dass es unrealistisch wirkt. Denn einige Dinge in diesem Buch lassen sich einfach nicht logisch erklären und dennoch erschienen sie mir weit entfernt vom Fantasy-Genre - etwas, das mir sehr zu denken gegeben hat. Besonders die letzten Seiten sind so dicht an Handlung und Atmosphäre, dass die Redewendung nicht mehr aus der Hand zu legen eine völlig neue Bedeutung für mich bekommen hat. Das Ende, in dem Rückblenden und Gegenwart endlich zusammenfließen, hat mich sprachlos sowie extrem geschockt zurückgelassen.
Dieser Titel ist auf jeden Fall nicht für schwache Nerven geeignet. Wulf Dorn spielt in ,,Die Kinder" meisterhaft mit der menschlichen Psychologie und geht dabei schonungslos, direkt und brutal vor. Das Buch ist auf jeden Fall beängstigend und vor allem eines: beängstigend gut. Mit Abstand der beste Psychothriller, den ich je gelesen habe!


Fazit:
,,Die Kinder" hat mich auch lange nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen. Selten, nein, noch nie habe ich eine so gekonnte Mischung aus fesselnder Handlung, schockierenden Wendungen und ungebremster Gesellschaftskritik gelesen. Das Buch ist nicht nur extrem angsteinflößend, sondern regt auch zwangsläufig zum Nachdenken an und sorgt garantiert für schlaflose Nächte. Allerdings muss man als Leser auch eine Menge verkraften können. Dennoch bin ich schwer begeistert und werde immer mit einem Rest Gänsehaut an die Lektüre zurückdenken. Wer Sebastian Fitzek mag, wird Wulf Dorn lieben, das verspreche ich!








Vielen Dank an den Heyne-Verlag und die Verlagsgruppe Randomhouse für das Rezensionsexemplar!

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Dienstag, 12. September 2017

[Rezension] Aquila

Autorin: Ursula Poznanski
Verlag: Loewe
Seiten: 432
ISBN 978-3-7855-8613-6                      
Preis: 16,95€ (Klappenbroschur)


Inhalt:
Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.
Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn . . .

Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen?


Meine Meinung:
Schon lange, bevor das Buch auf den Markt kam, wurde wieder eine Menge Werbung für den neusten Thriller von Ursula Poznanski gemacht und der kürzlich erschienene Titel eroberte die Bestsellerlisten wieder einmal im Sturm. Da ich die Bücher der Autorin bis jetzt immer sehr gern gelesen habe, war ich natürlich mehr als neugierig, was sich hinter dem Mysterium Aquila verbirgt.
Die Geschichte beginnt damit, dass die Protagonistin Nika ohne jegliche Erinnerung an die letzten zwei Tage aufwacht. Das Szenario an sich - eine Protagonistin, die an Amnesie leidet und nicht weiß, wo sie sich befindet oder was geschehen ist - ist zwar nichts Neues, die Umsetzung hatte aber etwas Erfrischendes an sich.
Die ganze Anfangssituation machte einen bedrohlichen, aber auch reichlich verwirrenden Eindruck. Zwei Tage scheinen völlig weg zu sein, zudem noch seltsame Drohungen und mysteriöse Warnungen in der eigenen Handschrift - eine beängstigende Vorstellung, oder?


Weihnachten voller Angst. Sic Transit Gloria. Sieh nach, was der Kapitän isst. -Seite 19


Ich persönlich bin ja ein riesiger Fan von Rätseln, deren Lösungen sich erst nach und nach zusammensetzen. Auf die kryptischen Anweisungen, die Nika gleich zu Anfang der Geschichte findet, reagierte ich zunächst wie vor den Kopf gestoßen. Auf der anderen Seite herrschte bei mir sofort der Drang, erfahren zu müssen, was dahintersteckt! Und was soll ich sagen - Ursula Poznanski weiß, wie man seine Leser fesselt! Die Ereignisse der vergangenen Tage werden nach und nach rekonstruiert und man erhält immer wieder kleine Informationshäppchen, die einen verzweifelt auf mehr hoffen lassen. Ich war wirklich begeistert, wie sich alles nach und nach zusammengefügt hat.
Dazu kommt, dass gerade auf den letzten 100 Seiten eine wahre Gänsehautatmosphäre herrscht, die dafür gesorgt hat, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte und bis tief in die Nacht lesen musste. Der Gruselfaktor ist hier auf jeden Fall hoch und einige Stellen sind sicherlich nicht für schwache Nerven geeignet. Besonders beeindruckt hat mich dabei, dass eine so große Spannung erzeugt werden konnte, obwohl ja letztendlich alles schon längst passiert ist!


Sehr interessant und außergewöhnlich fand ich auch das Setting. Durch die detaillierten Beschreibungen hat es sich angefühlt, als wäre man selbst mitten in Siena und ich konnte noch einmal in meinen Erinnerungen an den diesjährigen Sommerurlaub in Italien schwelgen. Hinzu kommt, dass man - ganz nebenbei - die eine oder andere italienische Floskel lernt und sich ein wenig mit der Kultur auseinandersetzt, ohne dass die Handlung dadurch beeinträchtigt wird.
Mit der Protagonistin konnte ich mich allerdings nicht besonders gut anfreunden. Nikas Gedanken und Handlungen waren zwar nachvollziehbar, aber mir fehlte das Charakteristische. Ich hätte mir vielleicht die eine oder andere Eigenschaft an ihr gewünscht, die sie von der Masse abhebt, etwas, das den Leser sofort denken lässt: DAS ist Nika! Stattdessen machte sie einen austauschbaren Eindruck auf mich, was ich wirklich schade finde. Ganz anders sieht das bei Jenny, Nikas verschwundenen Mitbewohnerin, aus. Im Laufe der Nachforschungen, die über sie angestellt werden, kommen ein paar abschreckende Wahrheiten ans Licht, dennoch hat mich die Figur sehr fasziniert - und das, obwohl sie kein einziges Mal aktiv auftritt.
Insgesamt lässt sich sagen, dass dieser Titel mich trotz meiner Kritikpunkte keinesfalls enttäuscht hat und bis zum Ende rasant und spannend war!


Fazit:
Obwohl einige Passagen zu Beginn eher ereignislos erschienen und die Protagonistin kein großes Identifikationspotenzial bietet, konnte „Aquila“ mich bestens unterhalten. Ursula Poznanski verknüpft in ihrem neuen Bestseller erneut scheinbar merkwürdige Rätsel mit der Realität und hält den Leser dabei in ihrem Bann. Wer nach einem fesselnden Jugendthriller mit Gänsehautgarantie sucht, dem kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.






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Mittwoch, 6. September 2017

[Rezension] Caraval

Autorin: Stepanie Garber (aus dem Amerikanischen von Diana Bürgel)
Verlag: ivi
Teil einer Reihe: Eine Fortsetzung ist in Planung, genauere Infos gibt es aber noch nicht.
Seiten: 400
ISBN 978-3-492-70416-8
Preis: 14,99€ (Klappenbroschur)


Inhalt:
Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar – bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...


Meine Meinung:
Wer in der Bookstagram-Community aktiv ist oder sich mit (englischen) Buchblogs beschäftigt, kommt sicher nicht umher, auf dieses Buch aufmerksam zu werden. „Caraval“ wird von Fans aus aller Welt in den höchsten Tönen gelobt und schaffte es unter anderem auf die NYT-Bestsellerlisten. Ich war natürlich sehr gespannt, was sich dahinter verbirgt und habe deshalb direkt zugegriffen, als ich das Buch in der Bibliothek entdeckt habe.
Zu Beginn der Geschichte findet man eine Sammlung von Briefen vor, die die Protagonistin Scarlett allesamt über die Jahre hinweg an den Master des mysteriösen Spiels Caraval geschrieben hat. In diesen Briefen bittet sie immer wieder darum, Zugang zu dem Spiel zu erhalten. Sieben Jahre lang erhält sie nie eine Antwort - erst, als sie mit einem fremden Grafen verlobt werden soll, erhält sie eine Einladung als Master Legends Ehrengast. Scarlett wäre vermutlich außer sich vor Freude gewesen, wäre da nicht ein Problem: ihr Vater. Governor Dragna war mir von Anfang an in jeglicher Hinsicht unsympathisch. Er terrorisiert nicht nur seine Töchter und Untergebenen, sondern ist auch in eine Menge perverse Machtspielchen verwickelt. Zum Beispiel hat er Scarlett mit einem fremden Mann verlobt, ohne, dass sie ihn jemals kennengelernt hat, in der Hoffnung, seine Tochter kontrollieren und ein gutes Geschäft machen zu können.
Scarlett selbst erschien mir zunächst wie ein sehr bodenständiger und realistischer Mensch. Sie tut alles dafür, um ihre Schwester Donatella zu beschützen, denn um seine Töchter zu bestrafen, ist der Governor oft gewalttätig gegenüber der jeweils anderen Schwester. Dabei merkt man sofort, wie nahe Scarlett und Donatella sich stehen. Ihre Beziehung spielt das ganze Buch über eine relevante Rolle und ist der Antrieb der Geschichte, obwohl die beiden auf den ersten Blick eher verschieden erscheinen. Donatella ist ein Freigeist und geht gerne Risiken ein, während Scarlett sehr vernünftig wirkt und sich, so scheint, widerstandslos dem Willen ihres Vaters unterwirft - auch wenn sich das später drastisch ändert.


Das Ganze spielt in einer Fantasywelt, die allerdings nicht näher erläutert wird. Natürlich liegt der Schwerpunkt hier ganz klar bei Caraval und eher wenige auf der Welt draußen, aber Begriffe wie die Insel Trisda und Elantinische Dynastie machten dadurch einen befremdlichen Eindruck auf mich. Ich hätte gerne mehr darüber gewusst, wie ich das alles einzuschätzen habe und wie diese fiktive Welt aufgebaut ist, zumal es eben eindeutig nicht um die Welt geht, wie wir sie kennen.


Kommen wir endlich zu Caraval selbst: Ich muss ja zugeben, die Idee hat mich von Anfang an fasziniert. Aber die Umsetzung - die ist absolut grandios und hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen! Ich bin wirklich mehr als begeistert, wie toll die Atmosphäre von diesem geheimnisvollen Ort beschrieben wird. Bei Caraval handelt es sich um eine Art Mischung aus einem Zirkus, einem interaktiven Theaterstück und einer Schatzsuche. Dafür wurde eigens eine kleine Stadt auf einer Insel errichtet, und obwohl dort so einiges einen furchteinflößenden Eindruck macht, hatte ich beim Lesen das dringende Bedürfnis, ebenfalls Teil dieses Spiels zu sein. Die Farben, Gerüche und die Umgebung wurden so detailverliebt beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, mittendrin zu sein.
Besonders spannend und außergewöhnlich finde ich die Tatsache, dass in Caraval wirklich alles anders zu laufen scheint. Es mag vielleicht verrückt wirken, dass dort nicht mit Geld, sondern zum Beispiel mit Geheimnissen, Ängsten und sogar Lebenszeit bezahlt wird, aber ich liebe die Idee und dass alles so herrlich abstrus ist! Teilweise hatte ich das Gefühl, Caraval wäre eine Art modernes Wunderland und ich wäre schrecklich gerne als Alice darin herumspaziert!
Und dann wäre da natürlich noch Legend, der sagenumwobene Master von Caraval. Das Mysterium Legend ist eigentlich die gesamte Geschichte über aktuell und immer wieder habe ich mich gefragt, wer oder was dahintersteckt. Ich habe während des Lesens so einige Vermutungen über ihn aufgestellt, dennoch wurde ich immer wieder in die Irre geführt. Womit wir auch gleich beim nächsten Punkt wären: Dass die Autorin den Leser immer und immer wieder in die Irre führt. Teilweise war ich tatsächlich so überrascht und geschockt, dass ich mit offenem Mund vor dem Buch saß und nichts anderes denken konnte als Oh. Mein. Gott. Das ist jetzt gerade nicht wirklich passiert, oder?


Was mir ebenfalls positiv im Gedächtnis geblieben ist, ist die Tatsache, dass es zwar eine Liebesgeschichte gibt, die aber eher im Hintergrund abläuft. Das ist für mich insofern positiv, als dass die eigentliche Handlung und die Beziehung von Scarlett zu ihrer Schwester hier eindeutig wichtiger erscheinen. Alles andere hätte vermutlich den Reiz des Buches - das Abtauchen in die fremde, verrückte, traumhafte und auch beunruhigende Welt von Caraval - deutlich abgemindert. Generell hat mir die Art, wie die Charaktere miteinander interagieren, sehr zugesagt.


Der Showdown hat mich, das muss ich ehrlich zugeben, etwas verwirrt. Nicht, dass er nicht absolut fesselnd war, aber da an dieser Stelle Realität und Fantasie beziehungsweise Magie in direkter Konfrontation aufeinandertreffen, war es für mich zunächst ein wenig schwierig, den Überblick darüber zu behalten, was jetzt tatsächlich geschehen ist und warum.
Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass ich es sehr genossen habe, dieses Buch zu lesen, einfach, weil es mehr oder weniger von allem, was ich bisher gelesen habe, auf eine einzigartige Weise unterscheidet. Abgerundet wird das Ganze dann auch noch von einem wunderschönen Cover, das das Buch auch im Regal zu einem echten Hingucker macht!


Fazit:

„Caraval“ wird mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Besonders überzeugen konnte mich der außergewöhnliche Schauplatz, an dem eine einzigartige Stimmung herrscht. Die verschwimmenden Grenzen zwischen dem, was real ist und was nicht, haben vielleicht an der einen oder anderen Stelle den Lesefluss stocken lassen, aber dennoch hat es mir wirklich großen Spaß gemacht, in die Welt einzutauchen. Seitdem ich das Buch beendet habe, warte ich überdies sehnsüchtig auf meine Einladung nach Caraval und ich kann euch versichern, ihr werdet es auch tun!

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Samstag, 2. September 2017

Lesemonat August 2017

Hallo ihr Bücherwürmer da draußen!
Hier kommt mein Lesemonat August. In diesem Monat habe ich 12 Bücher gelesen, die zusammen 4.622 Seiten haben. Das entspricht etwa 149 Seiten pro Tag.
Folgende Titel waren dabei:


-Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott
-Das Reich  der sieben Höfe - Flammen und Finsternis
-Die wahre Geschichte von Regen und Sturm
-Mit Worten kann ich fliegen
-The Sun is also A Star
-Die Physiker
-Doctor Who - Winner Takes All
-Wie Monde so silbern (reread)
-Milchmädchen
-Im Jahr des Affen
-Das verlorene Symbol
-New York zu verschenken


Zu meinen Highlights gehören auf jeden Fall Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott und Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis, aber den Titel Buch des Monats erhalten dennoch beide nicht. Warum? Weil ein anderes Buch, Mit Worten kann ich fliegen von Sharon M. Draper, mich unglaublich überrascht und so tief getroffen hat, dass es noch immer nachhallt. Genaueres dazu in meiner Rezension.
Ebenfalls überraschen und begeistern konnte mich Die Physiker von Friedrich Dürrenatt. Ich habe das Buch für den Deutschunterricht gelesen, und Schullektüren sind ja immer so eine Sache. Aber dieses Drama hat mir so unglaublich gut gefallen, dass ich es nur schwer in Worte fassen kann. Es regt nicht nur sehr zum Nachdenken an, sondern lässt den Leser auch mit offenem Mund zurück. Beim Lesen konnte ich manchmal nichts anderes denken als Wow, ist das gerade wirklich passiert?


Auch was die Neuzugänge angeht, war dieser Monat wieder sehr erfolgreich . . . Aber seht selbst:


Von oben nach unten: Das Schweigen der Lämmer; Die Therapie; Abgeschnitten; Jahreszeiten; Das Parfüm; Jane Eyre: New York zu verschenken; Ziemlich beste Freunde; Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis; Eine Weihnachtstragödie und andere Fälle; Wie Monde so silbern; The Bane Chronicles
Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich von den 12 Büchern nur eines (Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis ) selbst gekauft habe. New York zu verschenken habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Einen großen Teil des Stapels hat mir meine Mutter auf einem Flohmarkt spendiert - die örtliche Bibliothek hatte dort einen großen Stand, an dem Second-Hand-Bücher für einen guten Zweck günstig verkauft wurden. Deswegen befinden sich auch eine Menge Klassiker unter meinen Neuzugängen, auf die ich alle sehr gespannt bin!
Die restlichen Bücher sind ebenfalls Geschenke, vielen Dank noch mal an die entsprechenden Personen!


Jetzt würde mich natürlich interessieren: Wie sieht euer Lesemonat aus? Schreibt es mir doch gerne in die Kommentare oder hinterlasst einen Link zu euren Blogposts.
Man liest sich!
Isabell

Mittwoch, 30. August 2017

[Rezension] New York zu verschenken

Autorin: Anna Pfeffer (Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit)
Verlag: cbj
Seiten: 336
ISBN 978-3-570-17397-8
Preis: 14,99€ (Klappenbroschur)

Inhalt:
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Mittwoch, 23. August 2017

Warum ich blogge, wie ich blogge

Hallo ihr Lieben!
Diesen Juni ist mein Blog ein Jahr alt geworden - kaum zu glauben, dass das schon so lange her ist! Aus diesem Grund würde ich mit diesem Post gerne sowohl eine Art Rückblick machen als auch über meine Bloggergewohnheiten und -ansichten sprechen. Das Ganze habe ich der Übersicht halber in vier Kategorien aufgeteilt: Design, Rezensionen, Alte Posts und Aller Anfang ist schwer.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 19. August 2017

[Rezension] Milchmädchen

Autorin: G.R. Gemin (aus dem Englischen von Gabriele Haefs)
Verlag: Königskinder
Seiten: 272
ISBN: 978-3-551-56026-1
Preis: 16,99€ (Hardcover mit Schutzumschlag)
       
Inhalt:
Zwölf Kühe mitten in einem schäbigen walisischen Wohngebiet verstecken? Das bleibt doch niemals unbemerkt! Aber Gemmas Leben ist sowieso total durcheinander – ihr Vater ist im Knast, die Mutter abgekämpft und der kleine Bruder nervt einfach nur. Und wie sie sich mit der komischen, starken Außenseiterin Kate angefreundet hat, weiß sie eigentlich selbst nicht. Aber Kate braucht Gemmas Hilfe, damit ihre Kühe nicht verkauft werden müssen.
Gemmas Nachbarn kümmern sich normalerweise nicht so um andere Leute – geschweige denn um Tiere. Doch nun stehen dicke, muhende, Gras fressende Kühe in ihren Gärten. Und setzen einiges in Bewegung!

Samstag, 12. August 2017

[Rezension] Mit Worten kann ich fliegen

Autorin: Sharon M. Draper (aus dem Amerikanischen von Silvia Schröer)
Verlag: ueberreuter
Seiten: 320
ISBN 978-3-7641-7010-3
Preis: 14,95€ (Hardcover mit Schutzumschlag)


Inhalt:
Worte sind schon immer um mich herumgewirbelt wie Schneeflocken – ein jedes zerbrechlich und einzigartig, ein jedes schmilzt unberührt in meinen Händen.
Tief in meinem Inneren, häufen sich die Worte in riesigen Verwehungen. Berge von Satzteilen und Sätzen und zusammenhangenden Begriffen. Clevere Redewendungen. Witze. Liebeslieder.
Aber nur in meinem Kopf.
Ich habe nie ein einziges Wort gesprochen. Ich bin fast elf Jahre alt
.

Dienstag, 8. August 2017

[Rezension] Das Reich der sieben Höfe - Flammen und Finsternis


Autorin: Sarah J. Maas (aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst)
Verlag: dtv
Teil einer Reihe: 2/3
Seiten: 720
ISBN 978-3423761826
Preis: 19,95€ (Hardcover mit Schutzumschlag)

 
Inhalt:
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

Sonntag, 6. August 2017

[Rezension] The Hate U Give


Autorin: Angie Thomas (aus dem Amerikanischen von Henriette Zeltner)
Verlag: cbt
Seiten: 512
ISBN 978-3570164822
Preis: 17,99€ (Hardcover mit Schutzumschlag)

 
Inhalt:
Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Donnerstag, 3. August 2017

Lesemonat Juli 2017

Hallihallo ihr Lieben!
Hier kommt meine Lesestatistik für den Juli. Gelesen habe ich 12 Bücher mit insgesamt 5.104 Seiten, was ca. 165 pro Tag entspricht. Dadurch, dass ich viel an meinem eigenen Schreibprojekt gearbeitet habe, sind es trotz der Sommerferien nicht ganz so viele gewesen, wie ich zunächst erwartet habe. Aber egal, die Bücher selbst waren fast alle großartig. Hier seht ihr sie in chronologischer Reihenfolge aufgelistet:

Montag, 31. Juli 2017

AQUILA : Wettbewerb für Blogger und Booktuber

Hallihallo ihr Lieben und herzlich willkommen zu einem Blogbeitrag der etwas anderen Art!
Der Loewe-Verlag  veranstaltet einen tollen Wettbewerb, bei dem man doch tatsächlich eine eigene Rolle in Aquila, dem neuen Thriller von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski, gewinnen kann. Da muss ich natürlich unbedingt mein Glück versuchen! Besonders Erebos (klickt  hier für meine Rezension) hat es mir nämlich wirklich angetan und ich kann nicht in Worte fassen, wie unglaublich cool es wäre, selbst in einem Buch der Autorin aufzutreten!
Hier seht ihr meine Antworten auf die Fragen, die sich der Loewe-Verlag für den Wettbewerb ausgedacht hat. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Samstag, 29. Juli 2017

Hogwarts Diary Tag

Hey ihr Potterheads da draußen!
Es tut mit leid, dass ich in den letzten Wochen gar nicht zum bloggen gekommen bin - aber natürlich war ich auch im Urlaub nicht ganz unfleißig und habe den Hogwarts Diary Tag von der lieben Lunatic Booklover für euch vorbereitet. Aufmerksam darauf geworden bin ich durch Lea von liberiarium und Philip von Book Walk.  Die beiden haben mir mit ihrem Youtube-Video einfach sofort Lust darauf gemacht, mich gedanklich wieder einmal nach Hogwarts zu begeben!
Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Antworten!

Donnerstag, 13. Juli 2017

[Rezension] Liquidator

Autor: Andy Mulligan (aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn)
Verlag:  Rowohlt Taschenbuch Verlag
Seiten: 352
ISBN 978-3499217241
Preis: 16,99€ (Hardcover)

Inhalt:
LIQUIDATOR heißt der brandneue, beliebte Energydrink für Sieger! Er schmeckt fantastisch, alle trinken ihn – er macht praktisch süchtig. Aber keine Sorge: Der Getränkekonzern hat die Zutaten schließlich an ein paar armen Kindern in Afrika getestet. Dass eines davon gerade an den Folgen stirbt, muss ja keiner wissen. Es DARF keiner wissen! Und als Vicky, Katkat, Ben und ein paar andere bei ihrem Schulpraktikum zufällig auf diese furchtbare Wahrheit stoßen, ist der Konzern fest entschlossen, auch sie aus dem Weg zu schaffen. Doch Vicky und ihre Freunde besitzen mehr Siegerqualitäten, als LIQUIDATOR verspricht.

Samstag, 8. Juli 2017

[Rezension] Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen


Autorin: Sarah J. Maas (Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst)
Verlag: dtv
Teil einer Reihe: 1/3
Seiten: 480
ISBN 978-3-423-76163-5
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen.
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

Dienstag, 4. Juli 2017

Lesemonat Juni 2017


Hey ihr Lieben!
Hier kommt mein Lesemonat Juni. Diesen Monat sind es 17 Bücher mit insgesamt 5.840 Seiten geworden, was ca. 195 Seiten pro Tag entspricht.
Hier findet ihr eine Auflistung aller gelesenen Titel:

-Percy Jackson - Diebe im Olymp (reread)
-Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen (reread)
-Percy Jackson - Der Fluch des Titanen
-Weil ich Layken liebe
-Elanus
-Der Theoretikerclub
-Apple & Rain
-George
-Nur 6 Sekunden
-Evolution - Die Stadt der Überlebenden
-GoodDreams - Wir kaufen deine Träume
-Die längste Nacht
-Young Sherlock Holmes - Der Tod liegt in der Luft
-Opfer
-Harry Potter and the Philosopher's Stone - Ravenclaw Edition (reread)
-Liquidator
-Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen

Meine Monatshighlights sind Liquidator und Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen, beides großartige Bücher, zu denen ich auch noch Rezensionen posten werde.
Neu einziehen durften diesen Monat sieben Bücher, wobei nur die ersten zwei Bücher der Liste selbstgekauft sind, die restlichen fünf habe ich bei der #liesdichweg-Aktion der Thalia-Buchhandlungen gewonnen:

-Harry Potter and the Philosopher's Stone (Ravenclaw Edition)
-Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen
-Tote Mädchen lügen nicht - Filmausgabe
-Sieh nichts Böses
-Der Galgen von Tyburn
-9 Tage wach
-Feel Again (wird gerade auf meinem Instagram-Account verlost, da ich das Buch schon besitze)


Man liest sich!
Isabell

Freitag, 30. Juni 2017

[Rezension] Das Juwel - Der Schwarze Schlüssel

Autorin: Amy Ewing (aus dem amerikanischen Englisch von Andrea Fischer)
Verlag: Fischer FJB
Teil einer Reihe: 3/3
Seiten: 400
ISBN 978-3841440198
Preis: 18,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Violet und der Geheimbund Der Schwarze Schlüssel bereiten einen Angriff auf den Adel vor, und Violet soll eine zentrale Rolle dabei spielen. Sie muss die jungen Frauen anführen, die die Auktion manipulieren und die Mauern der Einzigen Stadt zum Einstürzen bringen sollen. Doch Violet ist hin- und hergerissen. Ihre Schwester Hazel ist im Palast der Herzogin vom See gefangen. Um ihre Schwester zu retten, muss sie ihre Freunde und die gute Sache im Stich lassen und in das Juwel zurückkehren.

Montag, 26. Juni 2017

20 Jahre voller Magie - Das Phänomen Harry Potter

Hallo ihr Potterheads da draußen!
Wie ihr vielleicht wisst, feiert Harry Potter heute Geburtstag!
Vor genau 20 Jahren veröffentlichte Bloomsbury Publishing das erste Buch mit einer Auflage von gerade mal 500 Exemplaren - heute ist die Reihe längst weltberühmt.
Aber wie ist es dazu gekommen und was macht die Reihe so beliebt?
All das und mehr wird in diesem Beitrag näher beleuchtet werden.








Mittwoch, 21. Juni 2017

[DIY] Armbemalung a la Bianka


Hallihallo ihr Lieben!
Wer der lieben Bianka von Biankas Bücher Blog auf ihrer Instagram-Seite folgt, hat mit Sicherheit schon ihre tollen Armbilder gesehen, bei denen sie ihren Arm mit dem Cover eines Buches bemalt. Ich jedenfalls bin ganz verzaubert von ihren Bildern und habe beschlossen: Das möchte ich auch ausprobieren. Gesagt, getan!
Hier werde ich euch einen kleinen Einblicke in die Ergebnisse meines ersten Versuches geben:

Zum Start habe ich mir das Buch Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green ausgesucht, das eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist und außerdem ein recht schlichtes Cover hat, was mir als blutige Anfängerin in der Kunst der Armbemalung natürlich sehr gelegen kam.
Zunächst einmal habe ich den Arm in einem schlichten Blau, der Grundfarbe des Covers, bemalt.



Freitag, 16. Juni 2017

Mein Tag in den Warner Bros. Studios in London, Teil 3

Hey ihr Lieben!
Herzlich Willkommen zum dritten und letzten Teil meines Berichts! Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen!



Wie in Teil 2 meines Berichts schon erwähnt wurde, kam nach der Creature Effects-Abteilung ein lebensgroßes Set der Winkelgasse! Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, habe ich mich darauf besonders gefreut und als ich dann am Eingang zur Gasse stand, war ich schlichtweg überwältigt. Die Atmosphäre war einfach nur MAGISCH und ich wäre am liebsten für immer dortgeblieben! Hier ein paar Eindrücke:

Sonntag, 11. Juni 2017

[Challenge] Shipping-Pyramide

Hallihallo und herzlich Willkommen zu diesem etwas anderen Blogpost!
 Die liebe Lea von lealovesbooks und ich haben uns eine coole Challenge ausgedacht, bei der es darum geht, zu zehn Pairings (die auch total absurd sein können) eine Art Wortpyramide zu erstellen. Das erste Paar wird in einem Wort beschrieben, das zweite mit zwei und so weiter. Eine wirklich lustige Aktion, bei der ihr natürlich auch gerne mitmachen könnt! Dafür lasst euch einfach zehn Pärchen geben und versucht, diese in der vorgegebenen Anzahl der Worte zu beschreiben. Wenn ihr mögt, verlinkt eure Beiträge unter diesem Post - ich bin gespannt!

Freitag, 9. Juni 2017

[Rezension] Wunder


Autor: Raquel J. Palacio (aus dem Englischen von André Mumot)          
Verlag: Hanser
Seiten: 384
ISBN 978-3-446-24175-6
Preis: 16,90 € (Hardcover)

Inhalt:
August ist anders. Dennoch wünscht er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, kein Außenseiter zu sein. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. Er weiß, dass die meisten Kinder nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Am liebsten würde er gar nicht auffallen. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist - wie August.

Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Autorin: Nicola Yoon (aus dem Amerikanischen von Simone Wiemken)
Verlag: cbj
Seiten: 336
ISBN 978-3-570-31099-1
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Inhalt:
Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren…

Freitag, 2. Juni 2017

Lesemonat Mai 2017

Hey ihr Lieben!
Hier kommt mein Lesemonat Mai - gelesen habe ich 21 Bücher, von denen einige aber auch etwas kürzer bzw. Kinderbücher sind:

Samstag, 27. Mai 2017

Mein Tag in den Warner Bros. Studios in London, Teil 2






Hey ihr Lieben!
Willkommen zum zweiten Teil meines kleinen Erlebnisberichts in den Warner Bros. Studios! Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat! Ich wünsche euch trotzdem ganz viel Spaß beim Lesen!!

Als nächstes ging es für uns zum Gleis 9 3/4!! Zuerst ging es durch eine Art dunklen Gang, an dessen Ende sich das Gleis inklusive eines dampfenden Hogwarts-Express befand! Die Atmosphäre dort war einfach nur überwältigend! Die ganzen Koffer, der in der Wand verschwindende Wagen und der dampfende Hogwarts-Express ließen das Ganze unglaublich magisch erscheinen und es gab so viele tolle Möglichkeiten, Fotos zu machen! Außerdem habe ich die Sachen des einen oder anderen Charakters hier entdeckt:



Der Wagen von Colin Creevy - natürlich mit Kamera!