Freitag, 9. Dezember 2016

[Rezension] Dark Elements - Steinerne Schwingen

Autorin: Jennifer L. Armentrout (aus dem amerikanischen Englisch von Ralph Sander)
Verlag: HarperCollins
Teil einer Reihe: 1/3
Seiten: 368
ISBN 978-3959670036
Preis: 16,90€ (Hardcover)

Inhalt:
Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut – und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet … und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!

Meine Meinung:
Nachdem mir so viel von diesem Buch vorgeschwärmt wurde, war ich natürlich dementsprechend gespannt. Meine Erwartungen wurden jedoch nicht ganz erfüllt.
Zum einen bin ich mit der Protagonistin nicht ganz warmgeworden und ich konnte mich nicht so gut in sie hineinversetzen, was zum Teil auch daran liegt, dass sie einfach wenig Charakter hat und ich persönlich mir einfach kein richtiges Bild machen konnte.
Zum anderen habe ich auch nach den kleineren Verwirrungen am Anfang nicht wirklich in die Geschichte eintauchen können. Diese war zwar nicht wirklich schlecht, aber ich hatte immer das Gefühl, das Geschehen wie eine Außenseiterin zu betrachten und konnte mich nicht mitreißen lassen.
Außerdem wurde diese ganze Erde-Hölle-Trennung nicht wirklich klar. Es ist sowohl von Gesetzen, die das völlige Chaos verhindern, als auch von Dämonen, die ebendieses verursachen sollen, die Rede, und dass Roth so harmlos wirkt, verstärkt die Verwirrung noch zusätzlich. Ich hätte mir da bessere Erklärungen oder wenigstens klarere Trennungen der Fronten gewünscht.
Gut gefallen haben mir jedoch auch ein paar Sachen, zum Beispiel, dass Layla sich nicht sofort in Roth verliebt - wie man es ja aus vielen Büchern kennt -, sondern sich ihm aufgrund seines attraktiven Aussehens annähert, wenn sie es denn tut, und ansonsten erst einmal kühl ihm gegenüber bleibt. Das jedoch ändert sich im Laufe der Zeit wieder wie erwartet, sodass die Dreiecksbeziehung Layla-Roth-Zayne insgesamt doch recht vorhersehbar verläuft.
Das Ende hat mir, auch wenn es nicht besonders spektakulär war, ganz gut gefallen, auch wenn ich rückblickend sagen muss, dass das Buch nicht so spannend war, als dass ich unbedingt Teil 2 lesen müsste.

Fazit:
Hinter „Dark Elements - Steinerne Schwingen“ steckt eine tolle Idee, die aber nur teilweise gut umgesetzt wurde. Teilweise fehlten einfach die Emotionen und es fiel mir schwer, in die Geschichte einzutauchen. Meine Erwartungen hat das Buch leider nur bedingt erfüllt.

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