Dienstag, 15. November 2016

[Rezension] Die Bestimmung

Autorin: Veronica Roth (aus dem amerikanischen Englisch von Petra Koob-Pawis)
Verlag: cbt
Teil einer Reihe: 1/3
Seiten: 480
ISBN 978-3570161319
Preis: 17,99€ (Hardcover)



Inhalt:
Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…



Meine Meinung:
Die Geschichte startet mit einem relativ direkten Einstieg, man wird sozusagen mitten in das Leben von Tris als Altruan hereingeworfen und dann doch erst einmal langsam mit den verschiedenen Fraktionen vertraut gemacht. Die Idee, die Gesellschaft auf diese Weise zu spalten, hat mir sehr gefallen und war interessant zu lesen.
Hat man Tris dann ein bisschen kennengelernt, geht es gleich zum Eignungstest und Tris erfährt, dass sie eine Unbestimmte ist. Auch danach geht es mit der Handlung relativ schnell weiter und es bleibt spannend und abwechslungsreich.
In diesem ersten Teil der Trilogie geht es eigentlich hauptsächlich um die Initiation bei den Ferox und die damit verbundenen Gefahren. Tris erkennt, dass es tatsächlich sehr gefährlich ist, eine Unbestimmte zu sein, und muss um ihr Leben fürchten. Zunächst einmal weiß jedoch keiner etwas über ihre Unbestimmtheit. Dennoch macht sie sich durch ihre Herkunft nicht wenige Feinde, da es zwischen den Ken und den Altruan immer mehr brodelt und auch die anderen Fraktionen teilweise davon bedroht sind.
Gerade gegen Ende hin wird es immer spannender, da die Ken nun zu den Waffen greifen und außerdem einen mächtigen Verbündeten unter ihrer Kontrolle haben.
Die Charaktere, sowohl die Guten als auch die Bösen, passen perfekt in die Geschichte und verleihen ihr eine ungeheure Lebendigkeit. Jeder ist auf seine Weise etwas Besonderes, obwohl man als Leser sicher nicht jeden sympathisch sind.
Durch den sehr einfach gehaltenen Schreibstil lässt sich das Buch schnell lesen, manchmal waren aber auch ein paar Wortwiederholungen drin, die eigentlich hätten vermieden werden können.
Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.



Fazit:
Das Buch hat zwar einige kleine Mängel, ist aber dennoch eines jener Bücher, die beim Lesen einfach Spaß machen und sich deshalb wirklich lohnen.

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