Dienstag, 15. November 2016

[Rezension] Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Autorin: Veronica Roth (aus dem amerikanischen Englisch von Petra Koop-Pawis)
Verlag: cbt
Teil einer Reihe: 2/3
Seiten: 512
ISBN 978-3570161562
Preis: 17,99€ (Hardcover)

Inhalt:
In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...

Meine Meinung:
Der zweite Band der „Die Bestimmung“-Trilogie knüpft direkt an den ersten Band an, sodass man sich sofort wieder mitten im Geschehen befindet.
 Tris und Four sind auf der Flucht zu den Amite, wo sie eine vorübergehende Bleibe erhoffen, weswegen man gerade zu Beginn des Buches viel über diese Fraktion und ihre Lebensweise erfährt. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, weil mich die Lebensweise der Amite  und ihre beeindruckende Konfliktlosigkeit von Anfang an fasziniert hat. Da so etwas für uns heute eigentlich undenkbar ist, war es sehr interessant, mal hinter die Kulissen einer Gesellschaftsgruppe zu blicken, bei der das der Fall ist.
Die scheinbare Ruhe hält jedoch nicht lange, und bald bricht alles wieder in Chaos aus und die Charaktere müssen sich neuen Gefahren stellen.
Dabei bleibt es fast durchgehend spannend und abwechslungsreich - denn eine Revolution bricht aus, zwischen den Fraktionen herrscht Krieg.
In dem Buch wird außerdem ein Charakter näher erleuchtet, den man aus Band 1 als grausamen, sadistischen Ferox-Initiant ohne jegliche Moral kennt: Peter. Er wird im zweiten Teil der Reihe zwar nicht sympathischer, aber man kann seine Handlung trotzdem bis zu einem gewissen Grad hin nachvollziehen. Er ist nicht mehr „nur“ der Böse, sondern wirkt nun in gewisser Weise faszinierend.
Auch die anderen Charaktere entwickeln sich weiter, und man lernt auch einige neue kennen.
Vom Inhalt her konnte mich mich das Buch also auf jeden Fall überzeugen, beim Schreibstil habe ich eigentlich nicht viel anderes zu sagen als beim ersten Teil - dass er teilweise durch kleine Wortwiederholungen etwas unbeholfen wirkte, aber sich ansonsten sehr flüssig lesen lässt.
Insgesamt ist „Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit“ ein wirklich tolles Buch, das auf jeden Fall Lust auf mehr macht.

Fazit:
Eine packende Dystopie rund um eine faszinierende Welt - dieses Buch ist definitiv lesenswert!

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