Samstag, 26. November 2016

[Rezension] Book of Lies

Autorin: Teri Terry (aus dem Englischen von Petra Knese)
Verlag: Coppenrath
Seiten: 400
ISBN 978-3649667520
Preis: 17,95€ (Hardcover)

Inhalt:
Quinn und Piper sind Zwillinge, doch sie sind sich noch nie begegnet. Erst als ihre Mutter bei einem tragischen Unfall stirbt, treffen sich die Schwestern auf der Beerdigung. Piper ist begeistert und fasziniert. Für sie ist Quinn der Schlüssel zu einem uralten Familiengeheimnis. Doch Quinn ist voller Misstrauen. Warum wurde sie ihr Leben lang von ihrer Schwester ferngehalten? Schlummert in ihr tatsächlich eine dunkle Seite, vor der sie ihre Mutter und Großmutter immer gewarnt haben? Ist sie eine Gefahr für Piper? Während Quinn ihre Vergangenheit hinter sich lassen will, vergräbt sich Piper immer tiefer in die Mythen und Prophezeiungen, die sich um ihre Familie ranken – und tritt damit ein Inferno los.

Meine Meinung:
Dieses Buch ist mir zum ersten Mal durch dieses traumhaft schöne Cover ins Auge gefallen, und ich muss sagen, es ist von innen fast genauso wie von außen!
Schon der Prolog baut eine große Spannung auf und lässt das Buch gleich sehr mysteriös wirken - und der erste Eindruck ist ja immer besonders wichtig. Auch im folgenden bleibt es so: mysteriös, undurchdringlich und mythisch.
Das Buch wird zwar aus zwei Sichten erzählt - jeweils abwechselnd von Quinn und Piper - , aber anders als bei anderen Büchern konnte ich mich sofort daran gewöhnen und der Übergang zwischen den Kapiteln verlief nahtlos.
Die beiden Protagonisten, Quinn und Piper, sind jeweils auf ihre eigene Art etwas ganz Besonderes und es hat Spaß gemacht, sie durch die Geschichte zu begleiten. Wie für den Leser schon angedeutet wird, müsste eine von ihnen gut und eine böse sein. Doch Quinn, die ihr ganzes Leben lang weggesperrt wurde, scheint zuerst eigentlich völlig harmlos - genauso wie Piper. Beide entwickeln sich innerhalb des Buches zu etwas, das sich nicht eindeutig Gut oder Böse zuordnen lässt, was dem Buch zusätzlich einen geheimnisvollen Touch verleitet.
Wirklich gut gefallen hat mir auch, dass sich die Autorin der echten Legenden rund um Dartmoor bedient hat, laut denen sogenannte „Hatzhunde“ durch die Moore streifen, um zum Beispiel ahnungslose Wanderer zu überfallen.
Das einzige, was meiner Meinung nach besser hätte gemacht werden können, ist die „Auflösung“ der ganzen Geheimnisse am Ende des Buches, weil es mich gerade beim ersten Lesen etwas verwirrt hat. Insgesamt hat mir dieses Buch aber - gerade auch wegen der ungewöhnlichen Charaktere und dem ungewöhnlichen Ende - sehr gut gefallen und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Fazit:
„Book of Lies“ hat nicht nur ein wunderschönes Cover, sondern kann auch vom Inhalt her punkten. Besonders für Fans von Fantasybüchern oder Mysterythrillern ist dieses Buch sehr empfehlenswert!

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