Samstag, 29. Oktober 2016

[Rezension] City of Ashes

Autorin: Cassandra Clare (aus dem amerikanischen Englisch von Franca Fritz und Heinrich Koop)
Verlag: Arena
Teil einer Reihe: 2/6
Seiten: 480
ISBN 978-3401061337
Preis: 17,99€ (Hardcover)

Inhalt:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal - und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.

Meine Meinung:
Wie schon der erste Teil hat mich auch dieses Buch absolut begeistert - wenn nicht sogar noch ein Stückchen mehr!
In „City of Ashes“ wird es noch spannender und atemberaubender als im ersten Teil. Man wird immer und immer  wieder überrascht, schockiert und in den Bann gerissen.
Natürlich gab es bei mir auch große Wiedersehensfreude mit den alten, lieb gewonnenen Charakteren - sowohl den „Guten“ als auch den „Bösen“. Wobei es einem in dieser Reihe aber sehr schwerfällt, einen wirklichen Bösewicht festzumachen, da man eigentlich jede Handlung gut nachvollziehen kann. Somit befindet man sich als Leser - genau wie Jace in dem Buch - mitten zwischen den Fronten, und lässt sich beinahe von Valentin, dem eigentlichen Antagonisten, überzeugen. Dieser Zwiespalt wird noch dadurch verstärkt, dass die Inquisitorin des Rats, die eigentlich auf der „guten“ Seite zu stehen scheint, eine extrem unsympathische Person ist und es anscheinend auf Jace abgesehen zu haben scheint. Alles, was er tut, wird so verdreht, dass er als Valentins Verbündeter dasteht, und dass selbst seine „Familie“ kurzzeitig Angst vor ihn zu haben scheint, gibt dem Leser natürlich sehr zu denken - zumal nicht so wirklich klar wird, ob Jace Valentin jetzt hasst oder nicht, und ob er sich in einer entscheidenden Situation gegen ihn stellen würde.
Der Schreibstil von Cassandra Clare war wieder sehr bildhaft gestaltet, und durch die ausführlichen, aber nicht zu langen Umgebungsbeschreibungen konnte ich sehr gut in die Geschichte eintauchen und habe mich gleichzeitig nicht gelangweilt.
Der Showdown war natürlich wieder spektakulär - durch die vielen Plot Twists war es so gut wie unmöglich, das Buch zur Seite zu legen, weil ich ununterbrochen am zittern, hoffen und mitfiebern war.
Und spätestens nach diesem hoffnungsvollen Ende hat man Lust auf mehr!

Fazit:
„City of Ashes“ ist noch spannender, mitreißender und herzzereißender als „City of Bones“ und somit eine mehr als gelungene Fortsetzung der Reihe. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil 3!

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