Freitag, 9. September 2016

[Rezension] Wie Blut so rot

Autorin: Marissa Meyer (aus dem Englischen von Astrid Becker)
Verlag: Carlsen
Teil einer Reihe: 2/4
Seiten: 512
ISBN 978-3-551-58287-4
Preis: 19,90€ (gebunden)

Inhalt:
Zwei ganze Wochen ist Scarlets Großmutter nun schon verschwunden. Entführt? Tot? Die Leute im Dorf sagen, sie sei sicher abgehauen. Sie sei ja sowieso verrückt. Aber für Scarlet ist Grandmère alles – von ihr hat sie gelernt, wie man ein Raumschiff fliegt, Bio-Tomaten anbaut und seinen Willen durchsetzt. Dann trifft Scarlet einen mysteriösen Straßenkämpfer – Wolf. Er fasziniert sie; doch kann sie ihm trauen? Immerhin: Die reißerischen Berichte über Cinder und das Attentat auf Prinz Kai hält Wolf ebenso wie sie für Quatsch. Aber irgendein Geheimnis verbirgt der Fremde ...


Meine Meinung:
Der zweite Band der Luna-Chroniken knüpft an die Ereignisse des ersten an, nur, dass dieses Mal die junge Scarlet im Vordergrund steht, die ihre verschwundene Großmutter sucht. Dabei trifft sie auf Wolf, der sowohl bei ihr als auch beim Leser gemischte Gefühle hervorruft. Mal erscheint er einem gefährlich und unnahbar, dann wieder charmant und vertrauenswürdig. So kommt es, dass man ihn bis fast zum Ende nicht wirklich einschätzen kann.
Natürlich kommt auch Cinder in dieser Geschichte nicht zu kurz, durch den regelmäßigen Perspektivenwechsel bleibt man immer über dem Laufenden, was mit den beiden passiert und wie sie sich immer mehr aufeinander zubewegen, bis sich ihre Wege schließlich kreuzen.
Auch hier hat mich der Schreibstil von Marissa Meyer wieder richtig gefesselt, es bleibt durchgehend spannend, weil die böse Königin Levana immer skrupelloser wird und immer mehr an Macht gewinnt.
„Wie Blut so rot“ ist definitiv eine gelungene Fortsetzung der Reihe und ich freue mich schon sehr auf Band 3!


Fazit:
Ein wunderbarer Mix aus Fantasy und Science-Fiction - dieses Buch ist definitiv lesenswert!

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