Montag, 19. September 2016

[Rezension] Das Labyrinth ist ohne Gnade

Autor: Rainer Wekwerth
Verlag: Arena
Teil einer Reihe: 3/3
Seiten: 344
ISBN 978-3401067902
Preis: 16,99€ (gebunden)

Inhalt:
Sie sind nur noch zu dritt und sie sind geschwächt. Aber sie wollen überleben - um jeden Preis. Zweifel überschatten den Kampf gegen das Labyrinth, das mit immer neuen Mysterien für die Jugendlichen aufwartet. Ihr mühsam erworbener Teamgeist scheint nicht zu brechen, doch lohnt sich für Jeb, Jenna und Mary der gemeinsame Kampf, wenn nur einer von ihnen überleben kann? Die entscheidende Frage aber wagt niemand zu stellen: Was erwartet den letzten Überlebenden hinter dem sechsten Tor?

Meine Meinung:
Wie ihr ja vielleicht schon wisst, bin ich kein großer Fan dieser Reihe, und auch meine Hoffnung auf den letzten Teil wurde leider enttäuscht.
Die Charaktere waren für mich zwar nicht ganz so nervig wie in den Vorbänden, was aber auch daran liegt, dass ja nur noch drei übrig sind.
Die Handlung hat mir am Anfang sogar recht gut gefallen, aber dann kamen wieder die ganzen Verwirrungen, die teilweise sehr irritierend und deshalb auch nicht besonders spannend waren.
An vielen Stellen plätscherte die Handlung nur so dahin und ich hatte oftmals das Gefühl, der Autor wolle sich das ganze möglichst einfach machen.
Die Grundidee, die hinter dem Labyrinth steckt, finde ich gar nicht mal so schlecht, aber die Umsetzung war, ehrlich gesagt, grauenhaft. Das ganze Drumherum wurde meiner Meinung nach viel zu kurz angeschnitten und nicht genügend erklärt, außerdem geht alles so schnell, dass man das Gefühl hat, das Buch solle nur möglichst schnell zu Ende gehen: Die scheinbar letzte Überlebende erwacht, findet sofort Verbündete und macht den scheinbaren Feind sofort fertig. Eigentlich noch nicht einmal das - die Geschichte wurde mittendrin abgeschnitten, was wohl ein „offenes Ende“ sein und noch mal für Spannung sorgen sollte, aber einfach nur verwirrend war.
Viele Fragen - auch aus den Vorbänden - wurden nicht zur Genüge beantwortet, sodass  am Ende, auch wenn alles aufgeklärt werden sollte, ziemlich viele Lücken bleiben.
Ich finde, man hätte die ganze Reihe auf ein (etwas dickeres) Buch kürzen  und dafür die Geschichte besser ausarbeiten und zu Ende führen können beziehungsweise ein Buch vor/während und eines nach dem Labyrinth schreiben können.

Fazit:
Etwas besser als die vorherigen Bände, aber trotzdem noch weit von „gut“ entfernt. Diese Reihe muss man sich wirklich nicht antun . . .

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