Donnerstag, 11. August 2016

[Rezension] Harry Potter and the Cursed Child

Autoren: J.K. Rowling, Jack Thorne & John Tiffany
Verlag: Little, Brown Book Group
Seiten: 343
ISBN 978-075156355
Preis: 19,99€
Das Buch ist ab dem 24. September 2016 auch auf Deutsch erhältlich.
Inhalt:
Es war nie leicht, Harry Potter zu sein - und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

Meine Meinung:
Ihr glaubt gar nicht, wie wundervoll es war, ein Harry-Potter-Buch zu lesen, dessen Ende man noch nicht kennt! Dass es ein Theaterstück war, hat mich auch nicht im geringsten gestört, im Gegenteil, es hat total Spaß gemacht, diese etwas andere Form von Text zu lesen und sich vorzustellen, wie sowas auf der Bühne abläuft. Die ganze Kritik, „The Cursed Child“ würde sich wie eine Fanfiction lesen, kann ich zwar nachvollziehen, jedoch nicht bestätigen. Die Grundidee ist vielleicht ein kleines bisschen verrückt, aber trotzdem total interessant und originell. Albus Severus Potter und Scorpius Malfoy als Hauptcharaktere in dieser Geschichte haben mir auch total gut gefallen. Die beiden waren mir von Anfang an gleich super sympathisch und insbesondere Scorpius war an einigen Stellen echt witzig! Dennoch ist zwischen den Vätern der Beiden nicht alles „Friede-Freude-Eierkuchen“, aber man merkt, dass die Harry und Draco erwachsen geworden sind und zumindest versuchen, das Kriegsbeil zu begraben - auch wenn das natürlich nicht unbedingt gut funktioniert!
Es werden zwar einige Aspekte aus den anderen Büchern erwähnt und noch einmal aufgegriffen, aber ich finde das keinesfalls unkreativ - im Gegenteil, da dieses Buch ja auf den anderen aufbaut, ist das durchaus verständlich und es wurde auch super in die Geschichte integriert.
Wie die anderen Bücher auch bietet einem dieses eine Achterbahnfahrt der Gefühle, von Lachtränen über Tränen aus Trauer oder Schock und Gänsehautfeeling pur - dieses Buch trägt zu Recht den Namen „Harry Potter“!

Fazit:
„Harry Potter and the Cursed Child“ war nicht so, wie ich es erwartet habe, sondern TAUSEND MAL besser! Dieses Buch ist definitiv ein Muss für jeden Harry-Potter-Fan und spätestens, nachdem man das Buch gelesenen hat, hat man das Gefühl, unbedingt das Theaterstück sehen zu müssen.

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