Dienstag, 12. Juli 2016

[Rezension] Monday Club - Das erste Opfer

Autorin: Krystyna Kuhn
Verlag: Oetinger
Seiten: 381
Teil einer Reihe: 1/3
ISBN 978-3-7891-4061-7
Preis: 16,99€ (Hardcover)



Inhalt:
Seit sie denken kann, leidet die sechzehnhährige Faye unter einer seltenen Schlafkrankheit. Oft fällt es ihr schwer, Realität und Fantasie zu unterscheiden. Als ihre beste Freundin Amy bei einem Autounfall ums Leben kommt und alle im Ort plötzlich Geheimnisse vor Faye haben, weiß sie nicht mehr, wem sie glauben soll. Sogar ihr Freund Josh scheint etwas vor ihr zu verbergen. Ob das mit dem einflussreichen Monday Club zu tun hat? Und was meint die verrückte Missy Austen, als sie sagt: „Sie können Tote wecken“? Die Grenze zwischen Wirklichkeit und Wahn verschwindet immer mehr - und dann, eines Nachts, begegnet Faye der tot geglaubten Amy . . .

Meine Meinung:
Am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Geschichte einzusteigen. Aber ich kann jedem von euch nur empfehlen, trotzdem weiterzumachen - es lohnt sich!
Nach den ersten Seiten nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf, und dann legt man dieses Buch nur äußerst ungern wieder beiseite.
Die 16-jährige Faye, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ist ein sehr interessanter Charakter, weil sie nicht wie manch anderer Protagonist einfach eine zu lange Nase oder zu kurze Beine, sondern eine psychische Krankheit hat. Deswegen glauben auch alle, sie würde halluzinieren, als sie ihre angeblich tote Freundin Amy auf der Straße sieht. Das bringt den Leser zum Nachdenken - Wem soll er glauben, der "verrückten" Faye oder, was eigentlich glaubwürdiger scheint, den Leuten, die behaupten, sie hätte sich alles bloß eingebildet?
Es gibt immer wieder überraschende Wendungen, die einen den Atem anhalten lassen, besonders, als sich all die verworrenen Bruchstücke endlich zu einem Ganzen zusammenfügen. Und doch fehlt etwas bei der Auflösung des Ganzen: Der Monday Club. Was geschieht in diesen geheimnisvollen Versammlungen wirklich? Und warum ist alles so geheim, wenn es angeblich nur um wohltätige Zwecke geht? Und was ist wirklich - und ich meine, wirklich und vor allem, warum - mit Amy geschehen? Ist es wirklich wahr, was Faye herausgefunden hat? Und was macht sie so besonders?
Ich hoffe, Teil 2 hält Antworten bereit - vor allem nach diesem Cliffhanger, der das, was vorher so logisch erschien, anzweifeln lässt.



Fazit:
Nach einigen Startschwierigkeiten verliert man sich in diesem Buch, und hat man es erst einmal beendet, dann kann man es kaum abwarten, Teil 2 endlich in den Händen zu halten.

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